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Todesfall - Eintreten in den Mietvertrag bei gemeinsamem Haushalt

Verstirbt der Mieter, dann kann ein bisheriger Mitbewohner in den Mietvertrag eintreten - es kommt aber auf ein paar Voraussetzungen an.

Hinweis

Wenn ein Alleinmieter gestorben ist, kann auch ein Mitbewohner, der nicht mit dem Verstorbenen verwandt oder mit ihm verpartnert ist, in den Mietvertrag eintreten.

  • Wichtigste Voraussetzung ist, dass niemand anders ein Vorrecht hat, die Wohnung zu übernehmen, es also keinen Ehegatten oder Lebenspartner, keinen Familienangehörigen gibt, der ebenfalls in der Wohnung gelebt hat. 
  • Darüber hinaus ist Voraussetzung, dass die Person, die in den Vertrag eintreten will, einen gemeinsamen Haushalt mit dem verstorbenen Mieter oder der verstorbenen Mieterin geführt hat.
  • Die Haushaltsgemeinschaft muss "auf Dauer angelegt" gewesen sein.

Es kommt nicht darauf an, ob zwischen den Bewohnern der Wohnung eine ganz enge Beziehung oder Lebensgemeinschaft bestand. Auch wenn sich z.B. alte Menschen zum Wohnen zusammentun, oder ältere Menschen mit jüngeren, reicht das nach dem Gesetz aus.

  • Manche Gerichte verlangen allerdings, dass der verstorbene Mieter die Aufnahme des Mitbewohners dem Vermieter mitgeteilt hatte. Durch eine länger zurückliegende Mitteilung wird immerhin eine gewisse Dauer schon dokumentiert.
Hinweis

War der Verstorbene nicht alleiniger Mieter, dann wird der Mietvertrag ohne weiteres mit dem überlebenden Mieter fortgesetzt.  


Redaktion

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