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Kündigung Mietvertrag wegen Gegenständen im Hausflur

Stellt ein Mieter trotz diverser Abmahnungen über Jahre Gegenstände im Hausflur ab, kann das ein Kündigungsgrund sein.

Mieter stellt immer wieder Gegenstände, Sachen in den Hausflur

In einem vom Landgericht Köln (Urteil v. 02.12.2016 - 10 S 99/16) entschiedenen Fall ging es darum, dass die Mieterin über mehrere Jahre hinweg immer wieder Gegenstände im Treppenhaus abstellte: Ein Schuhregal, zahlreiche 5-Liter-Glasgefäße, Kartons u.a.

Vermieter ermahnt Mieterin immer wieder, dass die Sachen zu entfernen seien

Die Vermieterin schrieb sie immer wieder an und verlangte, dass die Sachen entfernt werden sollten. 

Mieter geht davon aus, dass es zulässig ist Sachen im Treppenhaus abzustellen

Die Mieterin passte ihr Verhalten aber nicht an und meinte, sie habe das Recht, Sachen im Treppenhaus abzustellen. Schließlich sprach die Vermieterin die ordentliche Kündigung aus.

Sachen im Treppenhaus abstellen - Gericht sieht darin eine Störung des Hausfriedens

Die Kündigung des Mietvertrages sei zu Recht erfolgt, denn das Verhalten der Mieterin sei eine Störung des Hausfriedens, urteilte das Gericht.

Die Mieterin habe ihr Verhalten nicht einem angemessenen Miteinander mit allen anderen Mietern des Hauses angepasst. Der Hausflur sei nicht Gegenstand des Mietvertrags und stelle im Brandfall einen Fluchtweg dar, so dass der Vermieter verhindern müsse, dass dort Dinge abgestellt werden. 

Die Mieterin habe ihre vertraglichen Pflichten erheblich verletzt, so dass die Kündigung gerechtfertigt sei.

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