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Mietvertrag - Pöbelei und Bedrohung kann zu Kündigung führen

Wenn ein Mieter seine Nachbarn durch Pöbelei und Bedrohung unter Druck setzt, kann das zur Kündigung des Mietvertrags führen.

Streitigkeiten zwischen Bewohnern eines Hauses kommen vor, und oft haben alle Seiten einen gewissen Anteil daran. Deshalb kommt es selbst bei heftigen Auseinandersetzungen oft nicht zur Kündigung, oder sie wird am Ende als nicht angemessen angesehen.

Das Amtsgericht München hat aber in einem Fall am 10.2.2017 anders entschieden (474 C 18956/16) und eine fristlose Kündigung bestätigt. Das Urteil ist rechtskräftig.

Randale und Pöbelei - Mieter beleidigte und bedrohte Nachbarn

Ein Mieter hatte in seiner Wohnung seine Freundin geschlagen und Mobiliar zertrümmert. Die Freundin war dann aus der Wohnung geflüchtet und hatte bei den Nachbarn Sturm geklingelt. Die forderten den Mieter auf, sofort aufzuhören. Der Mieter beleidigte und bedrohte die Nachbarn. Die Nachbarn zogen sich dann in ihre Wohnung zurück. 

Beleidigung und Bedrohung war nachgewiesen, fristlose Kündigung Mietvertrag gerechtfertigt

Das Amtsgericht war nach Vernehmung von Zeugen überzeugt, dass es massive Beleidigungen und Bedrohungen gegen die Nachbarn gab. Auch wenn die Beteiligten in einem Haus im sozialen Wohnungsbau lebten, sei solch ein Verhalten nicht hinzunehmen.



Redaktion

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