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Videokamera im Eingangsbereich

Eine Videokamera im Eingangsbereich eines Hauses kann das Persönlichkeitsrecht des Mieters verletzen.

Videokamera zum Schutz vor Einbruch und Diebstahl im Mietshaus, Eingang des Wohnhauses

Von einem Grundstück, auf dem auch Mietwohnungen waren, wurde Baumaterial gestohlen. Der Vermieter ließ eine Videokamera installieren, die den Eingangsbereich aufnahm. Ein Mieter sah sich in seinem Persönlichkeitsrecht beeinträchtigt und verlangte die Beseitigung der Kamera und Unterlassung von Aufnahmen. Das Amtsgericht Detmold gab ihm Recht.

Urteil: Mieter muss Videokamera nicht dulden

Das Amtsgericht Detmold urteilte am 1. März 2018 (Az. 7 C 429/17), dass der Vermieter die Kamera abbauen muss, weil sie auch den Eingangsbereich aufnahm. Das müsse der Mieter nicht hinnehmen.

Dazu auch weitere Urteile, auch Kamera-Attrappen sind grundsätzlich nicht erlaubt.

  • Das Argument des Vermieters, die Kamera sei schon beim Einzug des Mieters vorhanden gewesen, half ihm nichts, denn der Mieter wusste das beim Einzug nicht.
Hinweis


Anders kann es sein, wenn im Mietvertrag ausdrücklich auf eine schon vorhandene Videokamera hingewiesen wurde, dies Inhalt des Mietvertrages wird.

 


Redaktion


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