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Sammelbeschwerde - Lärm, Ruhestörung durch Nachbarn

Wenn sich mehrere Mieter durch Lärm gestört fühlen, den ein Nachbar im Haus verursacht, wenden sie sich gelegentlich mit einer Sammelbeschwerde wegen der Ruhestörungen an den Vermieter.

Ist eine Sammelbeschwerde wegen Störung durch einen Hausnachbarn sinnvoll?

Eine solche Sammelbeschwerde hat den Vorteil, dass die Mieter auf diese Weise dem Vermieter eindringlich klarmachen, dass ein ernsthaftes Problem im Haus vorliegt. 

Mancher einzelne Mieter wird sich auch nicht allein beschweren wollen, sondern nur dann, wenn auch andere mitmachen.

  • Gleichzeitig zeigt die Sammelbeschwerde, dass es mehrere Zeugen für den Lärm gibt.

Gemeinsam beschweren - Was ist mit einer Sammelbeschwerde beim Vermieter zu erreichen?

Lärmstörungen durch einen Hausnachbarn stellen einen Mangel der Mietwohnung dar. Die Sammelbeschwerde ist eine Mängelanzeige und damit eine Voraussetzung dafür, dass die gestörten Mieter weitere Rechte geltend machen können, nämlich auf Beseitigung des Mangels und auf Mietminderung.

Es kommt auf den Inhalt der Sammelbeschwerde an, was damit erreicht werden kann. 

Hinweis

Jeder, der die Sammelbeschwerde unterschreibt, sollte eine Kopie für seine Unterlagen bekommen, und die Mieter sollten danach in Kontakt bleiben, damit die Beschwerde nicht "verpufft". 

Keine Reaktion auf Sammelbeschwerde - Muss jeder Mieter sich dann einzeln beschweren?

Wenn der Vermieter den Mangel nicht beseitigt, muss sich jeder Mieter selbst darum kümmern, seine Ansprüche durchzusetzen. In solchen Fällen ist dann angeraten, dass die Mängelanzeige wiederholt wird (mit Hinweis auf das ursprüngliche Schreiben der Sammelbeschwerde).

Wenn eine Mietminderung durchgesetzt werden soll, muss frühzeitig die Mietzahlung unter Rückforderungsvorbehalt gestellt werden.

Hinweis


Gefährlich ist es, wegen solcher Mängel einen Teil der Miete abzuziehen. Es kann ein Mietrückstand entstehen, auch ein Kündigungsrisiko.


Redaktion


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