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Miete für Mietwohnung senken - Anspruch des Mieters - Beispiele

Grundsätzlich kann der Vermieter die Miete verlangen, die zuletzt vereinbart oder durch Mieterhöhung erreicht worden ist.

Auch wenn z.B. während Ihrer Mietzeit die Mieten in der Umgebung fallen sollten, muss der Vermieter die Miete nicht senken - Sie können höchstens, wenn Ihnen die Kündigung möglich ist, Sie keinen Zeitmietvertrag abgeschlossen haben oder kein Kündigungsausschluss für den Mietvertrag besteht, mit der gesetzlichen Frist kündigen und eine preiswertere Wohnung anmieten.

  • Es gibt aber einige Fälle, in denen der Vermieter verpflichtet ist, die Miete für die Mietwohnung im laufenden Mietverhältnis zu senken.

Mietsenkung wegen überhöhter Miete bei Wohnungsmangel - Mietpreisbremse

  • Wenn in Ihrer Gemeinde Wohnungsmangel besteht und die vereinbarte Miete überhöht oder sogar wucherisch ist, kann ein Anspruch auf Mietsenkung bestehen.
  • Wenn vor Abschluss Ihres Mietvertrages für das Gebiet in dem Sie wohnen die sogenannten Mietpreisbremse in Kraft gereten ist, kann daraus ein Anspruch bestehen, dass die Miete gesenkt wird.

Miete senken - geringere Wohnungsfläche, Größe der Mietwohnung stimmt nicht

Mietsenkung wegen veränderter, geringerer Betriebskosten der Mietwohnung

Mietsenkung wegen Wegfalls von vereinbarten Zuschlägen

  • Wenn mit der Miete ein Zuschlag vereinbart war, z.B. für Untervermietung oder für teilgewerbliche Nutzung, und diese Nutzung fällt weg, dann kann ebenfalls ein Anspruch bestehen, dass dieser Zuschlag entfällt - dies wäre fachlich zu prüfen.
Hinweis


Besondere Regelungen gelten für den Preisgebundenen Wohnraum.  



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