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Steuererklärung - Als Mieter mit Arbeitszimmer, Büro Steuern sparen

Die Kosten eines Arbeitszimmers können Mieter bei der Steuererklärung geltend machen, dadurch Steuern sparen. Voraussetzung dafür ist aber immer, dass man ein Arbeitszimmer im Rahmen des ausgeübten Berufs tatsächlich benötigt, z.B. beim Arbeitgeber keinen Arbeitsplatz zur Verfügung hat.

Das kann z.B. auf Außendienstmitarbeiter, Musiker, Gutachter, Lehrer etc. zutreffen.

  • Ist diese Voraussetzung gegeben, so können Arbeitnehmer bis zu 1.250 Euro Werbungskosten für das Arbeitszimmer jährlich geltend machen. 
  • Wäre das Arbeitszimmer der Mittelpunkt der gesamten beruflichen Tätigkeit, dann können unbeschränkt alle Kosten als Ausgaben in der Steuererklärung angesetzt werden.
Hinweis

Für Einzelheiten, in welchen Fällen das Finanzamt ein Arbeitszimmer anerkennt, welche Ausgaben steuerlich geltend gemacht werden können, hierfür sollte eine Steuerberatung in Anspruch genommen werden. Zu unterschiedlich sind die Voraussetzungen, die sehr von der Ausübung des jeweiligen Berufs abhängig sind.

Welche Kosten eines Arbeitszimmers kann man bei der Steuererklärung ansetzen?

  • Die anteilige Miete (Miete je qm errechnen, multiplizieren mit der qm-Fläche des Arbeitszimmers, ergibt die anzusetzenden Kosten).
  • Zur Miete gehören auch die auf das Arbeitszimmer entfallenden Betriebskosten / Nebenkosten.
  • Einrichtungsgegenstände (Regale, Stühle etc.) können bis zu einem Anschaffungspreis von 410 Euro netto pro Jahr als Arbeitsmittel angegeben werden. Übersteigt der Anschaffungspreis die 410 €, so muss über die Dauer der Nutzung der höhere Anschaffungspreis abgeschrieben werden.

Steuern sparen - Wenn man als Mieter selbständig, freiberuflich in der Wohnung arbeitet

Selbständige, Existenzgründer, Gewerbetreibende, die kein eigenes Büro außerhalb der Wohnung betreiben, können meist alle im Zusammenhang mit einem Büro / Arbeitszimmer in der Wohnung angefallenen Kosten als Betriebsausgaben ansetzen. Ausgenommen davon sind aber z.B.: Luxuseinrichtung, auch Kunst.

Hinweis

Selbständiges Arbeiten aus der Wohnung kann ein Kündigungsrisiko für den Mietvertrag bedeuten. 

Achten Sie darauf, dass durch ein Büro (Home-Office) in der Wohnung keine anderen Mieter gestört werden, bzw. erforderlichenfalls die Erlaubnis des Vermieters für die Ausübung eines Gewerbes / Berufes in der Wohnung vorliegt. 

Achten Sie auch darauf, dass Sie dem Vermieter keinen Kündigungsgrund liefern, in dem Sie mit Ihrer Wohnanschrift nach außen hin werben.


Redaktion

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