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Prozesskosten - Was Mieter wissen sollten

Ein Prozess vor Gericht kostet Geld. Die Justiz selbst verlangt Gebühren, und wenn eine Seite sich durch einen Rechtsanwalt vertreten lässt, verlangt auch dieser ein Honorar.

Wer eine Klage einreicht, muss für die Gerichtskosten entsprechende Vorschüsse an die Justizkasse einzahlen, ebenso für etwaige Sachverständige und Zeugen.

Der eigene Anwalt verlangt normalerweise auch einen Vorschuss von seiner Mandantschaft, also Ihnen als Mieter.

Am Ende eines Rechtsstreits - Gericht entscheidet, wer die Kosten des Prozesses zu tragen hat

Wer all diese Kosten zu tragen hat, wissen Sie erst am Ende des Prozesses, dann wird darüber entschieden:

Wer verliert ist, hat die Kosten zu tragen, also entweder trägt die eine oder die andere Seite alle Kosten, oder - bei teilweisem Sieg einer Seite - es werden die Kosten nach einer Quote verteilt.

Prüfen Sie:

Diese Fragen sollten Sie in der ersten Beratung mit dem Anwalt klären. Nehmen Sie zur Beratung alle Unterlagen, Schriftwechsel mit, auf die es ankommen kann.

  • Der vollständige Mietvertrag mit etwaigen späteren Vertragsänderungen ist immer sehr wichtig.
Hinweis

Informieren Sie Ihren Berater, Rechtsanwalt vollständig. Rat, wie vorzugehen, was zu tun ist, erhalten Sie nur, wenn sie alle Informationen und Unterlagen zur Kenntnis und Beurteilung gegeben haben.

Falls Sie Prozesskostenhilfe in Anspruch nehmen wollen, sollten Sie auch Ihre Einkommensbelege, den Beleg über die letzte Mieterhöhung und Ihre letzten Kontoauszüge zu Ihrem Anwalt mitnehmen.



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