Logo

Untervermietung - welche Kündigungsfrist gilt in welchem Fall?

Bei einem Untermietverhältnis können unterschiedliche Kündigungsfristen in Betracht kommen. Aber welche Kündigungsfrist gilt in welchem Fall?

Hauptmieter und Untermieter können in einem Untermietvertrag ausdrücklich besondere Kündigungsfristen vereinbaren. Eine im Untermietvertrag vereinbarte Kündigungsfrist darf aber zu Lasten des Untermieters nicht kürzer sein als die gesetzliche Frist. Das heißt:

  • Es kann zwar vereinbart werden, dass der Untermieter innerhalb kürzerer Frist kündigen kann,

für den Hauptmieter, der kündigen will, gilt aber immer mindestens die gesetzliche Frist (sie kann durch Vertrag nur verlängert werden).

Die gesetzliche Kündigungsfrist bei Untervermietung ist unterschiedlich

Weil Untermietverhältnisse ganz unterschiedliche Lebenssituationen betreffen können, kommen auch ganz unterschiedliche Kündigungsfristen zur Anwendung.

Voller Kündigungsschutz für Untermieter

In folgenden Fällen gilt für den Untermieter gegenüber einer vom Hauptmieter ausgesprochenen Kündigung der volle gesetzliche Kündigungsschutz, mit den üblichen Kündigungsfristen bei einer ordentlichen Kündigung.

Wenn der Hauptmieter in derselben Wohnung wohnt wie der Untermieter

Wenn einzelne Zimmer einer Wohnung untervermietet wurden und der Hauptmieter weiter in der Wohnung wohnt, gelten besondere Regeln. In folgenden Fällen gelten für den Hauptmieter Kündigungserleichterungen: Er braucht keinen Kündigungsgrund anzugeben und der Untermieter kann sich nicht auf die Sozialklausel berufen.

Unterschiedlich sind die Kündigungsfristen, je nachdem, ob

Lesetipp

Wohnung zum vorübergehenden Gebrauch

Besonderheiten gelten bei einer Vermietung von Wohnraum zum vorübergehenden Gebrauch. Dies kann einzelne Zimmer in der Wohnung des Vermieters betreffen, oder auch eine abgeschlossene Wohneinheit sein (Studentenwohnheim).



Redaktion


Hinweis

Durch Klick auf einen Tag erhalten Sie Inhalte zum Stichwort: