Verjährung von Betriebskostennachzahlungen

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Verjährung von Betriebskostennachzahlungen

Wenn eine Nachzahlung für Betriebskosten nicht bezahlt wurde, so beträgt die Verjährungsfrist drei Jahre. 

  • Die Verjährungsfrist beginnt in der Regel mit Ende des Jahres, in dem die Nachzahlung gefordert wurde.

Wie wird die Verjährungsfrist für Betriebskostennachzahlungen berechnet?

Beispiel: Im Oktober 2017 erhalten Sie die Abrechnung für das Wirtschaftsjahr 2016. Macht der Vermieter die Forderung nicht vor Gericht geltend (eine Mahnung genügt nicht), so verjährt diese am 31.12.2020. 

Verjährungsfrist für Nachzahlungen aus Betriebskosten kann sich verschieben, verlängern

  • Eine Verschiebung der Verjährungsfrist ist möglich, wenn nachweislich über eine Betriebskostennachzahlung zwischen Mieter und Vermieter (z.B. nach einem Widerspruch des Mieters) verhandelt wurde.
  • Durch Antrag des Vermieters bei Gericht - Mahnbescheid oder Klage auf Zahlung - kann die Verjährung aufgeschoben werden. Bekommt der Vermieter ein vollstreckbares Urteil, so kann aus dem Urteil 30 Jahre vollstreckt, die Forderung durchgesetzt werden.

Verjährung für Betriebskostenforderung eingetreten - Forderung noch durchsetzbar?

Nach Ablauf der Verjährungsfrist kann die Forderung für eine nicht geleistete Betriebskostennachzahlung nicht mehr mit Rechtsmitteln durchgesetzt werden, wenn sich der Mieter auf die Verjährung beruft.

Hinweis


Ob eine Verjährung eingetreten ist, wie Sie die Forderung des Vermieters abwehren können, ob Sie einem Mahnbescheid des Vermieters widersprechen, dies sollten Sie anwaltlich prüfen lassen.


Redaktion

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