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Leichte Fahrlässigkeit - Wenn Mieter unsorgfältig handeln

Wenn man unsorgfältig ist, also die Sorgfalt außer Acht lässt, die üblicherweise erwartet wird, dann nennt man das fahrlässig.

Leichte Fahrlässigkeit - sowas kann ja schon mal passieren

Leichte Fahrlässigkeit kommt bei jedem Menschen dann und wann vor.
Deshalb ist die Haftung für Schäden, die aus solchem Handeln - oder Unterlassen - entstehen, oft reduziert.

  • Für eine Schadenersatzforderung des Vermieters ist es aber durchaus ausreichend, wenn durch ein sorgfältigeres Handeln der Schaden hätte vermieden werden können.
  • Wenn ein Verhalten, das zu einem Schaden führt eher einzuordnen ist mit  „Das kann mal passieren“ dann geht die Tendenz zur leichten, einfachen Fahrlässigkeit. 
  • Ist ein Schaden aber dadurch entstanden, dass man ein Verhalten in die Kategorie „Sowas darf nicht passieren“ einordnen kann, so kann es sich um eine grobe Fahrlässigkeit handeln.

Bei grober Fahrlässigkeit oder gar bei Vorsatz greift meist eine strenge Haftung gegen den Verursacher.

Hinweis


Egal, ob Sie geschädigt worden sind, oder ob Sie jemanden geschädigt haben sollen: 

Es kommt immer auf den Einzelfall an, ob eine leichte oder grobe Fahrlässigkeit anzunehmen ist. Bevor Sie im Schadensfall irgendwelche Erklärungen abgeben, sollten Sie sich fachkundig beraten lassen.



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