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Bautagebuch, Bauprotokoll für Mieter - Beweismittel im Mietrecht

Wenn Sie als Mieter Bauarbeiten ertragen müssen und diese erhebliche Belästigungen verursachen, dann sollten Sie, wenn Sie eine Mietminderung beabsichtigen bzw. durchsetzen wollen, und/oder einen Ihnen durch die Bautätigkeit entstandenen Kostenaufwand von Ihrem Vermieter ersetzt haben wollen, aus Beweisgründen ein Bautagebuch, ein Bauprotokoll führen.

Als Mieter müssen Sie immer beweisen, 

  • welche Art der Belästigungen entstanden sind,
  • welche Auswirkungen diese auf Ihr Wohlbefinden, auf die Nutzbarkeit der Wohnung, das Wohnen insgesamt hatten. 

Durch das Bautagebuch als Beweismittel wird eine Beweisführung immer sehr viel einfacher.

  • Es ist oft sinnvoll, die Zustände durch Fotos (möglichst mit Datumseintrag) festzuhalten. Es sollten auch Zeugen vorhanden sein, die bestätigen können, dass Ihre Eintragungen richtig sind, die Fotos der Realität entsprechen. 

Nachweis von Bautätigkeit - Als Mieter ein Bautagebuch, Bauprotokoll führen

Aus dem Protokoll soll zu entnehmen sein, wie oft und zu welchen Tageszeiten Sie in der Nutzung Ihrer Wohnung eingeschränkt waren, beziehungsweise sind, welche Art der Belästigung entstand.

Halten Sie in tabellarischer Form fest:

  • Datum
  • Uhrzeit, von... bis...
  • Firma / Monteur
  • Was wurde gemacht?
  • Auswirkungen der Bautätigkeit

Mietrechtliche Auswirkungen von Bautätigkeiten können zum Beispiel sein:

Erheblicher Dreck und Staub in der Wohnung; Mittagsruhe nicht möglich; Fenster wegen Lautstärke nicht zu öffnen; Lärm unzumutbar; Lernen der Kinder nicht möglich; Unterhaltung in normaler Lautstärke nicht möglich, usw.

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