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Foto als Beweismittel vor Gericht

Fotos allein sind kein ausreichendes Beweismittel.

In der Zivilprozessordnung sind Fotos als Beweismittel nicht vorgesehen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Fotos mit einigem Geschick auch manipuliert werden können.

Fotos können andererseits eine Situation sehr anschaulich machen, auch vor Gericht.

  • Wenn Sie eine Tatsache beweisen wollen, die durch Fotos gut belegt werden kann, dann achten Sie darauf, dass auch ein Zeuge vorhanden ist, der bestätigen kann, dass es genau so wie auf dem Foto auch in der Realität ausgesehen hat.

Fotos gut auswählen

Wenn Sie im Streitfall Fotos vorlegen müssen, erst recht wenn Fotos bei Gericht eingereicht werden sollen, ist es wichtig, genau auszuwählen.
  • Nicht die Masse macht es, sondern die Fotos sollen wirklich genau zeigen, was Sie erklären wollen.

Fotos ordnen, Liste erstellen

Haben Sie verschiedene Fotos, dann sollten Sie die ordnen, Ausdrucke z.B. auf der Rückseite mit einer Nummer versehen, wenn Sie die Fotos auf einem Datenträger haben, sollten Sie diese in ein besonderes Verzeichnis kopieren; wenn die Fotos verschiedene Bereiche zeigen, sollten Sie die in verschiedene Verzeichnisse legen.
  • Sind es nicht nur wenige Fotos, dann kann es schon für Ihren Berater hilfreich sein, wenn Sie Digitalfotos mit einem verständlichen Namen versehen, die Dateinummer können Sie ja dahinter stehen lassen z.B. Wohnungstür oben 2911000.jpg
Der Berater kann dann besser Ihre Fotos zuordnen.

Prozess: Nicht einfach Fotos vorlegen: Zustand beschreiben

Im Prozess reicht es meist nicht, Fotos auf den Tisch zu legen. Vielmehr muss dem Gericht schriftlich erklärt werden, was ein Foto zeigt.



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