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Wenn man einen Wohnberechtigungsschein bekommen hat

Hat man einen Wohnberechtigungsschein (WBS) erhalten, dann kann man entsprechend den Eintragungen im WBS (es gibt verschiedene Arten von Wohnberechtigungsscheinen) eine öffentlich geförderte Wohnung (Sozialwohnung) mieten. Für solche Wohnungen gelten festgelegte Mietpreise je Quadratmeter, die in der Regel günstiger sein sollen, als das ortsüblich anzutreffende Mietniveau.

Tipp

Es kann sich immer lohnen, auch am freien Wohnungsmarkt nach Mietwohnungen zu suchen, denn es ist möglich, dass man eine Wohnung mit ähnlicher oder sogar geringerer Miete findet! Sozialwohnungen haben nicht unbedingt eine günstige Miete!

Mit einem Wohnberechtigungsschein bekommt man nicht gleich eine Wohnung

Wer einen Wohnberechtigungsschein hat, hat deshalb aber noch nicht eine Sozialwohnung. Leider hat sich die Zahl der zur Verfügung stehenden Sozialwohnungen in den letzten Jahren dramatisch verringert und auch in diesen Wohnungen sind die Mieten zum Teil deutlich erhöht worden. Daher braucht man Glück und Geduld, um eine günstige Wohnung zu bekommen.

Tipp

Der Wohnberechtigungsschein berechtigt zur Aufnahme in die bei einem örtlichen Wohnungsamt geführte Warteliste für die Vergabe von Sozialwohnungen. Solche Wartelisten gibt es dann, wenn die Gemeinde / Stadt selbst über Wohnungen verfügt, die sie vermieten kann. Manche Städte und Gemeinden haben auch Wohnungen in ihrem Bestand, die nur für bestimmte Gruppen gebaut wurden, z.B. für Menschen mit Behinderung, Rentner, Familien, Alleinerziehende. Dann ist es möglich, dass man einen sogenannten „gezielten“ Wohnberechtigungsschein erhält. Ist die Wohnungssuche besonders dringend, dann kommt auch ein Wohnberechtigungsschein mit Dringlichkeit in Frage

Wohnberechtigungsschein - Was ist, wenn sich das Einkommen erhöht?

Hat man eine Sozialwohnung gemietet, dann kann es sein, dass sich die Einkommenssituation der WBS-Berechtigten in einem Haushalt im Laufe der Jahre verbessert. In solchen Fällen erheben manche Länder, Gemeinden eine sogenannte Fehlbelegungsabgabe für Sozialwohnungen. Städte und Gemeinden können dann auch vom Inhaber des WBS eine Ausgleichszahlung für staatlich geförderte Wohnungen verlangen.


Redaktion


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