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Betriebskosten - Wirtschaftlichkeitsgebot - Kosten zu teuer, zu hoch?

Nach dem Gesetz soll der Vermieter bei der Verwaltung seines Objekts darauf achten, das vernünftig und wirtschaftlich zu tun, also keine Kosten zu verursachen, die er selbst nicht tragen würde, wenn er sie nicht auf die Mieter umlegen könnte. 

Einhaltung des Wirtschaftlichkeitsgebots - Vermieter muss nicht das billigste Angebot wählen

Der Vermieter muss allerdings nicht das billigste Angebot wählen, wenn er dafür gute Gründe hat.

  • Ob diese Wirtschaftlichkeit (Wirtschaftlichkeitsgebot) im Einzelfall tatsächlich gewahrt wird, ist für Mieter schwierig festzustellen. 

Einen — allerdings nur groben — Anhaltspunkt bieten die regionalen und der bundesweite Betriebskostenspiegel, die aber nur Durchschnittswerte oder auch Extremwerte nennen und naturgemäß für ein einzelnes Haus nicht wirklich aussagekräftig sind.

Vermieter müssen sorgfältig darauf achten, dass Betriebskosten nicht zu teuer sind

Werden vom Vermieter deutlich zu hohe Betriebskosten (einzelne Abrechnungspositionen sind überteuert) dann kann es möglich sein, dass der Vermieter diese wegen unwirtschaftlichem Handeln nicht verlangen kann: Vermieter handelt unwirtschaftlich - Urteil zu hohen Betriebskosten 

Mieter muss unwirtschaftliches Handeln des Vermieters beweisen
Die Beweispflicht für unwirtschaftliches Handeln des Vermieters liegt beim Mieter, der aber nur in den seltensten Fällen z.B. Vergleichsangebote für abgerechnete Leistungen (z.B. Reinigungsunternehmen, Hausmeisterservice) zum Vergleich einholen kann. 

In der Praxis lässt sich die Einhaltung des Gesetzes, von Ausreißern abgesehen, nur schlecht kontrollieren. 



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