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Allgemeinstrom - Betriebsstrom für Heizung aus Stromkosten ausgliedern

Aus den Stromkosten für das Grundstück und Gebäude darf als Allgemeinstrom nur das auf alle Wohnungen oder Bewohner umgelegt werden, was nach Abzug von Betriebsstrom übrig bleibt.

Die Kosten für Allgemeinstrom werden auf alle Wohnungen (nach anteiliger Fläche) oder alle Bewohner (nach Köpfen) umgelegt.

Kosten für Betriebsstrom für Anlagen, die nur einzelnen Mieterin zur Verfügung stehen, müssen herausgerechnet, nur auf diese Mieter umgelegt werden.

Allgemeinstrom von Betriebsstrom für Heizung und Warmwasserbereitung trennen

  • Der Betriebsstrom für die zentrale Heizungsanlage und / oder die zentrale Warmwasserversorgung müssen aber immer gesondert in der Heizkostenabrechnung wiedergegeben werden, denn für diese Abrechnung gelten die besonderen Regeln der Heizkostenverordnung.

Betriebsstrom für Heizung durch separate Zähler feststellen

Oft wird der Betriebsstrom für Heizungsanlage und Warmwasserbereitung durch einen separaten Zähler erfasst. Dann taucht dieser Stromverbrauch in der  Betriebskostenabrechnung gar nicht auf, sondern wird in der  Heizkostenabrechnung ausgewiesen.

Betriebsstrom für Heizung durch Schätzung ermitteln

Gibt es keinen separaten Stromzähler, dann kann der Vermieter schätzen, welcher Anteil am gelieferten Strom für die Heizung und die Warmwasserbereitung aufgewendet wurde. Den Rest kann er dann als Allgemeinstrom umlegen.

  • Zu prüfen ist jedenfalls, ob die Betriebsstromkosten, die als geschätzter Anteil in Heizkostenabrechung erscheinen, auch in der Betriebskostenabrechnung mindestens in gleicher Höhe abgezogen sind.
Hinweis

Es ist meist sinnvoll, einen etwa mit der Abrechnung geforderten Nachzahlungsbetrag erst einmal zu zahlen, allerdings unter Vorbehalt.

 


Redaktion

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