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Betriebskosten für Heizung und Warmwasser müssen wirtschaftlich sein

Nach dem Gesetz soll der Vermieter bei der Verwaltung seines Objekts darauf achten, dies vernünftig und wirtschaftlich zu tun, also keine Kosten zu verursachen, die er selbst nicht tragen würde, wenn er sie nicht auf die Mieter umlegen könnte.

Das gilt auch für die Versorgung mit Heizung und Warmwasser. Der Vermieter muss allerdings nicht das billigste Angebot wählen, wenn er dafür gute Gründe hat.

Wirtschaftlichkeit der Heizkosten für Mieter schwer festzustellen

Ob diese Wirtschaftlichkeit im Einzelfall tatsächlich gewahrt wird, ist für den Mieter schwierig festzustellen.

Einen — allerdings nur groben — Anhaltspunkt bieten die regionalen und der bundesweite Betriebskostenspiegel, die auch Daten zu Heizungs- und Warmwasserkosten enthalten, aber nur Durchschnittswerte oder auch Extremwerte nennen und naturgemäß für ein einzelnes Haus nicht wirklich aussagekräftig sind.

Beweispflicht für Unwirtschaftlichkeit der Heiz- und Warmwasserkosten liegt beim Mieter

Die Beweispflicht für unwirtschaftliches Handeln des Vermieters liegt beim Mieter.

Als Mieter kann man aber nur in den seltensten Fällen z.B. Vergleichsangebote von verschiedenen Brennstofflieferanten oder Abrechnungsfirmen zum Vergleich einholen. 

In der Praxis lässt sich die Einhaltung des Grundsatzes der Wirtschaftlichkeit, von Ausreißern abgesehen, nur schlecht kontrollieren. 




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