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Legionellen - Kosten der Überprüfung, Betriebskosten des Mieters?

Die Kosten, die im Rahmen der regelmäßigen Überprüfung des Trinkwassers auf Legionellenbefall in Mehrfamilienhäusern entstehen, können auf die Mieter umgelegt werden, wenn im Mietvertrag oder durch Vertragsänderung die Zahlung der Betriebskosten vereinbart ist.

Kosten für die Überprüfung des Wassers auf Legionellenbefall sind umlagefähige Heizkosten

Bei den Kosten für die Legionellenprüfung handelt es sich um Kosten der Wassererwärmung nach der Betriebskostenverordnung.  

  • Die Kosten für die Überprüfung auf Legionellen zählen zu den Einzel-Positionen „Überwachung der Anlage“ und „Prüfung der Betriebssicherheit“ und dürfen in der Heizkostenabrechnung als Teil der "Warmwasserkosten" abgerechnet werden.

Legionellen - Betriebskosten entstehen für die regelmäßig vorgeschriebenen Untersuchungen

Umlagefähige Betriebskosten sind nur die Kosten der regelmäßigen vorgeschriebenen Untersuchung. Gemäß der Trinkwasserverordnung muss diese alle 3 Jahre erfolgen.

Hinweis


Gibt es Hinweise auf eine Verunreinigung des Wassers, dann sind die Kosten für Untersuchungen der Wasserqualität keine umlegbaren Betriebskosten, denn solche Kosten zählen zu den Aufwendungen einer Instandhaltung, für die der Vermieter zuständig ist.

Kosten der Beseitigung von Legionellen sind Aufwendungen, Reparaturen des Vermieters

  • Auch die Kosten, die für eine Beseitigung eines Legionellenbefalls entstehen, sind keine Betriebskosten, die der Mieter zahlen muss. Es handelt sich in diesen Fällen immer um Kosten der Mangelbeseitigung (Aufwendungen für Reparaturen), die der Vermieter zu zahlen hat.



Redaktion


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