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Modernisierung - neuer Küchenherd, Kochherd

Die Ausstattung der Küche mit einem anderen Küchenherd kann eine Modernisierung darstellen.

Bei Modernisierungsmaßnahmen will der Vermieter oft auch einen Küchenherd anderer Art als bisher vorhanden einsetzen. Oft soll ein Gasherd ersetzt werden, womöglich soll die vorhandene Gasleitung insgesamt geschlossen werden. Es wird dann meist ein Elektroherd (mit Kochplatten oder Ceranfeld) vorgesehen.

Hinweis

Informationen zur Umstellung auf einen Induktionsherd finden Sie hier.

Mieterinnen und Mieter scheuen manchmal diese Umstellung, weil beim Gasherd eine sehr schnelle und direkte Regulierung der Hitze möglich ist, während es bei elektrischen Kochplatten etwas dauert, bis die Hitze am Topf ankommt, bzw. bis beim Herunterregulieren die Hitze nachlässt. Mieter müssen also nach einem Herdaustausch ihre Handhabung stark umstellen.

  • Dennoch halten die Gerichte den Austausch des Herds meist für eine Wertverbesserung, und damit für eine Modernisierungsmaßnahme, die Sie als Mieterin und Mieter dulden müssen, und für die Sie auch die entsprechende Mieterhöhung bezahlen müssen.
Hinweis

Wenn zugleich andere Modernisierungsmaßnahmen ausgeführt werden, sodass insgesamt eine beträchtliche Mieterhöhung zustande kommt, die Sie überfordert, dann können Sie eine finanziellen Härte geltend machen. Dabei müssen Sie aber eine kurze Frist einhalten.

  • Instandsetzungskosten muss der Vermieter selbst tragen. Ist also der bisher vorhandene Kochherd defekt gewesen, dann muss der Vermieter bei der Berechnung der Mieterhöhung entsprechende Instandsetzungskosten abziehen. Deshalb sollten Sie in diesem Fall vorher aufschreiben und durch Zeugen belegen, was an dem bisherigen Herd defekt ist.

 

 


Redaktion

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