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Abschluss Mietvertrag - Diskriminierung wegen Hautfarbe, Herkunft

Weisen Vermieter Wohnungsbewerber wegen deren Hautfarbe, auch ggf. wegen deren ethnischen Herkunft ab, dann machen sie sich schadenersatzpflichtig.

Wohnungsbewerber kann Diskriminierung bei der Wohnungssuche beweisen

Kann vom Wohnungssuchenden nachgewiesen werden, dass er/sie entgegen dem Gesetz diskriminiert wurde, dann kann ein Anspruch auf Schadenersatz und Schmerzensgeld bestehen.

Diskriminierung von Bewerbern für einen Mietvertrag

Ein Vermieter darf bei der Vergabe von Wohnungen z.B. nicht einen Bewerber wegen dessen Hautfarbe, Herkunft abweisen. Das verbietet schon die Verfassung, und auch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz verbietet solch eine Diskriminierung.

  • Der entscheidende Punkt ist oft, dass man überhaupt feststellen kann, weswegen der Vermieter / Verwalter den Bewerber abgelehnt, keinen Mietvertrag mit ihm abgeschlossen hat. 
  • Wenn entsprechend eindeutige Bemerkungen gemacht werden, sollten Sie schauen, wer als Zeuge in Frage kommt, möglichst Vorname, Name und Anschrift des Zeugen ermitteln.
  • Die Benachteiligung muss innerhalb von zwei Monaten geltend gemacht werden.​​​​​​​
Hinweis


In manchen Bundesländern muss der Versuch einer gütlichen Einigung vor einer Schlichtungsstelle unternommen werden, bevor man sich an die Zivilgerichte wenden kann.

Lesetipp


Ungleichbehandlung als Diskriminierung - Vermieter wurde verurteilt - Verstoß gegen allgemeines Gleichbehandlungsgesetz

Urteil: Schadenersatz wegen Diskriminierung bei Wohnungssuche


Redaktion


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