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Hauseingang - Videokamera für Sprechanlage und Türöffner zulässig?

Wenn eine Video-Kamera für die Gegensprechanlage und Türöffnung vorhanden ist, muss der Mieter das hinnehmen.

Video-Türsprechanlage - Kamera an Türöffnungsanlage im Bereich des Hauseingangs zulässig

Wenn am Klingeltableau eine Videokamera installiert ist, dann kann das dazu dienen, dass nur Personen eingelassen werden, die man einlassen möchte. Der Bundesgerichtshof hält solche Einrichtungen für zulässig, wenn die Aufnahmen nicht gespeichert werden, und die Kamera auch nur für kurze Zeit nach dem Klingeln eingeschaltet bleibt. Es werde auf diese Weise nur die Person aufgenommen, die Einlass begehrt, und allenfalls eine Person, die unmittelbar daneben steht.

Videotürsprechanlagen - Bildübertragung nur zu demjenigen, bei dem geklingelt wurde

Derjenige, bei dem geklingelt wird, soll sich davon überzeugen können, wer die Person ist, oder sich bei fremden Personen einen Eindruck verschaffen können, bevor er die Person einlässt.
Eine Übertragung des Bildes darf daher auch nur in diejenige Wohnung erfolgen, zu der geklingelt wurde.

Türöffner mit Videoüberwachung - Verunsicherung durch Kamera, Verdacht der Manipulation

Dass sich möglicherweise jemand von einer solchen Kamera am Klingelbrett verunsichert fühlt, soll keine Rolle spielen. Auch die theoretische Möglichkeit, dass die Aufnahmen aufgezeichnet oder von anderen Personen gesehen werden können, soll nicht ausreichen.

  • Nur wenn Sie ganz konkrete Anhaltspunkte haben, dass solche Manipulationen stattfinden, ein Missbrauch der Aufnahmen stattfindet, kommt in Betracht, dagegen vorzugehen.
Hinweis


Die Installation einer Video-Sprechanlage wird auch als Modernisierung angesehen.


Redaktion


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