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Grobe Beleidigung Vermieter - fristlose Kündigung der Mietwohnung

Urteil des Amtsgerichts München vom 28.11.2014 (Az.: 474 C 18543/14):

Die grobe Beleidigung: "Sie promovierter Arsch",  führte zur fristlosen Kündigung des Mieters einer Mietwohnung. 

Mieter beleidigt in gleichem Haus wohnenden Vermieter - Verhältnis zerrüttet

Zu beurteilen war auch, dass Vermieter und Mieter im gleichen Haus wohnen, dadurch Begegnungen in einer gewissen Regelmäßigkeit erfolgen. Der Beleidigung vorausgegangen waren jahrelange Streitigkeiten zwischen den Parteien.

Ehrverletzende Beleidigung - fristlose Kündigung des Mietvertrags ohne Abmahnung

Die seitens des Mieters gewählte Bezeichnung verletze die Ehre und gehe weit über eine Pöbelei oder Unhöflichkeit hinaus, die Vertrauensgrundlage sei erschüttert, so das Amtsgericht. 

Dem Vermieter sei die Fortsetzung des Mietverhältnisses nicht zuzumuten, insbesondere auch, weil die Parteien im selben Haus wohnen. 

Das Gericht stellte in diesem Fall fest, dass vor der Kündigung keine Abmahnung erfolgen musste. Eine Abmahnung könne die Vertrauensgrundlage nicht wieder herstellen. Im Übrigen hätte sich der Mieter auch nicht entschuldigt.




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