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Asbesthaltige Bauteile, Materialien niemals selbst bearbeiten

Viele H├Ąuser aus den Nachkriegsjahren enthalten Bauteile aus Asbest. Asbest galt als das Nonplusultra im Baubereich ÔÇô als Baumaterial vielseitig verwendbar weil feuerfest, leicht, elastisch und schwer kaputt zu kriegen. Asbest wird aus Platten und anderen Bauteilen vor allem beim Bearbeiten freigesetzt, oder besch├Ądigt werden. Bereits beim Bohren in asbesthaltiges Material kommen die gef├Ąhrlichen Fasern in die Raumluft.

Asbesthaltige Bauteile, Materialien wurde in Neubauten und Altbauten verwendet

Asbestfasern wurden bis in die 1980er Jahre in vielen Bauteilen verwendet: Bodenbel├Ąge, Wand- und Deckenplatten, Wandelemente, Dachplatten, Abwasserrohre, die mit Asbestzement verkleidet wurden, D├Ąmmplatten und viele andere Materialien k├Ânnen Asbestfasern enthalten, und zwar nicht nur in Neubauten, sondern auch in modernisierten Altbauten. Die gef├Ąhrlichen Fasern sind meist mit anderen Materialien gebunden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Asbestfasern gelten als sehr gesundheitsgef├Ąhrlich 

Schneidet man solche Bauteile, zerbricht sie, schleift sie ab oder bohrt man L├Âcher hinein, dann k├Ânnen schlagartig Millionen der ├Ąu├čerst gef├Ąhrlichen Fasern frei werden. Sie sind f├╝r das menschliche Auge kaum sichtbar und das Einatmen dieser Fasern wird kaum bemerkt. Das Einatmen der Fasern birgt ein hohes Gesundheitsrisiko und kann nur durch besondere Atemmasken verhindert werden. Auch das Weitertragen der freiwerdenden Fasern im Haus oder in der Wohnung muss durch Absperrungen und Schutzkleidung verhindert werden.

Asbesthaltige Materialien - immer von einer Fachfirma beseitigen und entsorgen lassen

Daher sollten Sie, wenn in Ihrer Mietwohnung asbesthaltige Teile entdeckt werden, diese niemals selbst ausbauen, und immer darauf bestehen, dass eine zugelassene Fachfirma mit dem Ausbau und der Entsorgung beauftragt wird.

Au├čerdem m├╝ssen alle asbesthaltigen Teile fachgerecht als Sonderm├╝ll entsorgt werden. Wer gegen diese Verpflichtungen verst├Â├čt, macht sich strafbar.  Weitere Hinweise finden Sie hier.


Redaktion


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