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Wann muss der Vermieter die Heizung für die Wohnung anschalten? 

Der Vermieter muss die Heizung auch außerhalb der Heizperiode anschalten, wenn die Temperaturen das erfordern.

Von wann bis wann der Vermieter eine gemeinschaftliche Heizung in Betrieb halten muss - die sogenannte Heizperiode - ist meist im Mietvertrag geregelt.

Von wann bis wann gilt die Heizperiode in Deutschland - Wann ist die Heizung anzuschalten? 

Für die die Dauer der Heizperiode besteht keine gesetzliche Regelung. In der Regel steht schon im Mietvertrag der Beginn und das Ende der Heizperiode.

Ist im Vertrag keine Regelung enthalten, so wird die Zeit

  • vom 1. Oktober bis 30. April grundsätzlich in Deutschland für die Hezperiode als üblich angesehen 
  • in kälteren Gegenden Deutschlands vom 1. September bis 31. Mai. 

Heizung ist außerhalb der Heizperiode anzuschalten, wenn die Außentemperaturen niedrig sind

Auch außerhalb der Heizperiode muss der Vermieter die Heizung anschalten
wenn die Außentemperaturen nicht nur kurzfristig unter 18°C fallen, jedenfalls aber, wenn sie mehr als zwei Tage lang unter 16°C sind. 

  • Nähere Informationen, wie warm muss es in der Wohnung sein, finden Sie hier.

Kalte Wohnung, kühle Außentemperaturen - Heizung ist nicht in Betrieb

Müsste der Vermieter die Heizung anschalten, tut dies aber nicht - oder läuft die Heizung, beheizt aber Ihre Wohnung nicht ordentlich -, dann liegt ein Mangel vor. 

Mietminderung - Wohnung ist zu kalt - Vermieter nimmt Heizung nicht in Betrieb

Es kann dann ein Anspruch auf Mietminderung bestehen, wenn Sie diesen Mangel gemeldet haben. 

Achten Sie in diesem Fall unbedingt darauf, dass Sie die Temperaturen in einem Protokoll / Heiztagebuch festhalten und einen Zeugen bitten, das zu überprüfen und zu bestätigen. Wenn Sie Mietminderung in Anspruch nehmen wollen, stellen Sie Ihre Mietzahlung unter Vorbehalt.


Redaktion


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