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Vermietete Eigentumswohnung - Mängel an Heizung - Wohnung kalt

Eigentümer einer Eigentumswohnung müssen auch für eine ausreichende Behezung der Wohnung sorgen, wenn die mitvermietete Heizung in der Mietwohnung nicht warm genug ist bzw. ausreichend heizt.

Das gilt auch, wenn es sich um eine Eigentumswohnung handelt, die an Sie vermietet wurde.

  • Ihr Vermieter muss sich dann darum kümmern, dass die im Gemeinschaftseigentum der Wohnungseigentümergemeinschaft stehende Heizung repariert wird.

Eigentumswohnung - der Vermieter muss für ausreichende Beheizung der Wohnung sorgen

Haben Sie eine Eigentumswohnung in einem größeren Haus mit Zentralheizung gemietet, dann gehört die Heizung allen Eigentümern gemeinsam.

Trotzdem ist Ihr Vermieter dafür verantwortlich, dass die gemeinsame Heizungsanlage ordentlich funktioniert und Ihre Mietwohnung ausreichend beheizt.

Heizungsausfall in gemieteter Eigentumswohnung - wer ist für den Mangel zuständig

Fällt die Zentralheizung aus oder heizt nicht richtig, dann sollten Sie

Meldung des Heizungsausfalls an Vermieter

Einen Mangel sollten Sie so bald wie möglich Ihrem Vermieter anzeigen.

Mangel anzeigen, Rechte geltend machen

Zwar kommt in solchen Fällen manchmal vom Vermieter die Angabe "Für die Heizung bin ich nicht zuständig, da kann ich gar nichts machen", oder der Vermieter reagiert gar nicht.

  • Rechtlich haben Sie aber Ansprüche nur gegenüber Ihrem Vermieter, und dieser ist Ihnen gegenüber verpflichtet, für die Beheizbarkeit der Wohnung zu sorgen.
    ​​​​​​​Wenn er den Mangel nicht allein bewerkstelligen kann, muss er sich bei der Wohnungseigentümergemeinschaft darum kümmern.

Meldung des Heizungsausfalls an den Wohnungsverwalter

Es ist sinnvoll auch den Verwalter der Wohnungseigentümergemeinschaft (nachweisbar) zu informieren. Dieser kan möglicherweise direkt überprüfen, was an der gemeinsamen Heizungsanlage nicht in Ordnung ist, vielleicht sogar gleich dafür sorgen, dass sie wieder in Gang kommt.

  • Rechtlich ist der Wohnungsverwalter Ihnen gegenüber aber nicht zum Handeln verpflichtet.

Heizung in der Wohnung funktioniert nicht richtig - Wohnung muss ausreichend warm sein

Es gibt keine ausdrückliche Regelung im Gesetz, welche Raumtemperatur in Wohnungen gewährleistet sein muss.

  • Aber die meisten Gerichte verlangen, dass eine vom Vermieter betriebene Heizung tagsüber (6 bis 23 Uhr) die Wohnräume mindestens auf 20 Grad Celsius oder sogar 21 Grad Celsius beheizt.
  • Ab 23 Uhr kann die Heizungstemperatur abgesenkt werden, dann reichen in der Regel 18 Grad Celsius.
    Heizung geht nicht, kalte Wohnung - wie warm muss es sein?
  • Auch außerhalb der Heizperiode besteht ein Anspruch auf Inbetriebnahme der Heizung,  wenn es mehrere Tage empfindlich kühl wird.

Hinweis


In solchem Fall sollten Sie möglichst frühzeitig anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen. Es kommt sogar in Betracht, eine einstweilige Verfügung zu beantragen:
Einstweilige Verfügung - Zentralheizung muss Vermieter in Ordnung bringen .


Redaktion


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