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Vollstreckung - als Mieter einen Anspruch selbst durchsetzen

Wenn Sie Anspr├╝che im Wege der Vollstreckung durchsetzen wollen, setzt das voraus, dass Sie einen sogenannten Vollstreckungstitel haben. 

Das kann ein Urteil sein, ein Vollstreckungsbescheid, ein gerichtlicher Vergleich, oder ein sonst f├╝r vollstreckbar erkl├Ąrter Vertrag.

Es ist je nach Art des Anspruchs zu unterscheiden zwischen

Zahlungstitel als Grundlage der Vollstreckung gegen einen Schuldner

Die Gegenseite ist vollstreckbar verpflichtet, an Sie einen bestimmten Geldbetrag zu zahlen,
und zahlt nicht.

Leistungstitel als Grundlage der Vollstreckung

Die Gegenseite ist vollstreckbar verpflichtet, eine bestimmte Leistung zu erbringen, z.B. Ihre Heizung instandzusetzen, verweigert das aber.

Bei einem Instandsetzungsurteil braucht man f├╝r die Vollstreckung ggf. eine zus├Ątzliche Gerichtsentscheidung: 
Vermieter zur Instandsetzung verurteilt - wie durchsetzen?  

Duldungstitel als Grundlage der Vollstreckung

Die Gegenseite ist vollstreckbar verpflichtet, eine bestimmte Handlung zu dulden, verst├Â├čt aber dagegen.

Unterlassungstitel als Grundlage der Vollstreckung

Die Gegenseite ist vollstreckbar verpflichtet, eine bestimmte Handlung zu unterlassen, z.B. die Wasserzufuhr zu unterbrechen, oder nachts unzumutbaren L├Ąrm zu machen, tut das aber dennoch.

Hinweis


Wenn es Ihnen gar nicht darum geht, selbst Anspr├╝che durchzusetzen, sondern wenn Sie selbst einer Vollstreckung ausgesetzt sind, schauen Sie bitte hier:
Vollstreckung, Zwangsvollstreckung abwehren - Mietrecht .




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