Sex und Geräusche - Grenzen der Leidenschaft für den Hausfrieden

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Sex und Geräusche - Grenzen der Leidenschaft für den Hausfrieden

Mietern werden Grenzen für die Leidenschaft in Sachen "Sex" gezogen, wenn andere Mieter des Hauses nachts von diesem Lärm davon aufwachen, in ihrer Nachtruhe gestört werden.

Sexgeräusche - eine Ruhestörung müssen Nachbarn nicht dulden

Lautes Gestöhne, Schreie, Gerede, Musik, oder eine laute "Liebesschaukel" (auch dies war schon Thema vor Gericht), müssen Nachbarn nicht dulden - dies kann eine Ruhestörung sein und zur Mietminderung berechtigen.

Androhung von Ordnungsgeld wegen Störung der Nachtruhe durch lauten Sex

Einem Paar wurde, mit Androhung eines Ordnungsgeldes von bis zu 255.000 Euro, oder Ordnungshaft von bis zu sechs Monaten, verboten, nach 22.00 Uhr und vor 6.00 Uhr, die Nachtruhe anderer Mieter zu stören - so das Amtsgericht Rendsburg (AZ: 18 (11) C 766-94).

Stöhnen und andere Geräusche beim Sexualverkehr

Das Amtsgericht Warendorf  (AZ: 5 C 414/97) hatte "Stöhnen beim Sexualverkehr, und dabei laut ausgestoßene Jippie-Rufe" zu beurteilen und sah darin eine unzumutbare Belästigung, eine Störung für den Hausfrieden.

Bleibt noch die Erwähnung, dass Sex bei Zimmerlautstärke stattfinden sollte ...



 


Redaktion

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