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Prozesskosten im Wohnungsmietrecht - Hinweise für Mieter

Sind Sie als Mieter gezwungen einen Prozess zu führen, unabhängig davon, ob Sie Ihren Vermieter verklagen oder ob der Vermieter bei Gericht eine Klage eingereicht hat: Ein Prozess vor Gericht kostet Geld.

Hinweise zu Prozesskosten im Wohnungsmietrecht - Streit vor Gericht mit Vermieter

Die Justiz selbst verlangt Gebühren, und wenn eine Seite sich durch einen Rechtsanwalt vertreten lässt, verlangt dieser ein Honorar.

Wer eine Klage einreicht, muss für die Gerichtskosten Vorschüsse an die Justizkasse einzahlen, ebenso können Kostenvorschüsse für etwaige Sachverständige und der Auslagenvorschuss für Zeugen erforderlich sein.
Als Mieter einen Prozess, Rechtsstreit mit dem Vermieter anfangen

Prozess mit Vermieter - der eigene Anwalt verlangt oft einen Kostenvorschuss

Der eigene Anwalt verlangt normalerweise auch einen Vorschuss von seiner Mandantschaft, also Ihnen als Mieter.

Nehmen Sie zu Ihrer ersten Beratung mit dem Anwalt den vollständigen Mietvertrag mit allen Unterlagen mit, den gesamten Schriftwechsel zu Ihrem Fall.

  • Der vollständige Mietvertrag (mit späteren Vertragsänderungen) ist immer sehr wichtig.
  • Informieren Sie Ihren Berater, Rechtsanwalt vollständig.
    Rat, wie vorzugehen, was zu tun ist, erhalten Sie nur, wenn sie alle Informationen und Unterlagen zur Kenntnis und Beurteilung Ihrem Anwalt zur Kenntnis und Beurteilung geben.
  • Fragen Sie Ihren Anwalt immer, wie er die Erfolgsaussichten und das Prozesskostenrisiko einschätzt, fragen Sie auch nach den Anwaltskosten.
    Streit mit Vermieter, Anwalt beauftragen - Höhe Anwaltskosten ​​​​​
    ​​​​​​​Mietrechtsstreit - Zu den Prozesskosten gehören Anwaltskosten 
Hinweis


Prüfen Sie:

Falls Sie Prozesskostenhilfe in Anspruch nehmen wollen, sollten Sie Ihre Einkommensbelege, den Beleg über die letzte Mieterhöhung und Ihre letzten Kontoauszüge zu Ihrem Anwalt mitnehmen:

Entscheidung über Prozesskostenhilfe, Verfahrenskostenhilfe 

Prozess mit Vermieter - Gericht entscheidet, wer die Kosten des Prozesses zu tragen hat

Wer die entstehenden Kosten zu tragen hat, wissen Sie erst am Ende des Prozesses, dann wird darüber entschieden:

Wer verliert ist, hat die Kosten zu tragen, also entweder trägt die eine oder die andere Seite alle Kosten, oder - bei teilweisem Sieg einer Seite - es werden die Kosten nach einer Quote verteilt.

Die Höhe der Gerichtskosten bestimmt das Gerichtskostengesetz. Zu zahlende Anwaltskosten ergeben sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). 

Der Streitwert, Gegenstandswert ist entscheidend für entstehende Prozesskosten

Der Streit- bzw. Gegenstandswert ist maßgeblich für die einzelnen Kostenansätze.

Auf der Grundlage des Streitwerts setzt das Gericht nach Beendigung des Prozesses die Gerichts- und Anwaltskosten fest. Diese hat dann die unterlegene Partei ganz oder wenn nur zum Teil einer Klage entsprochen wird, anteilig zu zahlen (§ 91 ZPO).



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