Logo

Ruhestörung - Mit Rollläden absichtlich Lärm machen

Wer als Mieter mit mehrfachem Herunterlassen und Hochziehen von Rollläden Lärm verursacht, um andere Mieter, Nachbarn zu ärgern, damit das Ruhebedürfnis seiner Nachbarschaft grob verletzt, kann große Probleme bekommen. 

Tipp


Was ist in Fällen der Ruhestörung zu tun:

Ruhestörung - Der Nachbar stört, macht Lärm?

Folgen einer Ruhestörung - Mit Rollladen Lärm machen, andere absichtlich ärgern, stören

Ein solch ruhestörendes Verhalten kann z.B. als Ordnungswidrigkeit zur Anzeige und als solche gewertet werden - eine Bestrafung mit einem Bußgeld ist möglich.

Eine weitere mögliche Folge: Wer andere absichtlich andere mit Lärm ärgert, egal zu welcher Tageszeit, dem kann eine Abmahnung des Vermieters zugestellt werden, worin man zur Unterlassung aufgefordert und für den Fall der Wiederholung die Kündigung der Wohnung angedroht wird. 

Wird eine Kündigung ausgesprochen, dann hat man eventuell schlechte Karten vor Gericht, nämlich dann, wenn Zeugen das absichtliche Lärm verursachende Verhalten bestätigen. Die Folge: Ein Gericht könnte die ausgesprochene Kündigung der Wohnung als rechtmäßig beurteilen.

Hinweis


Das normale Betätigen von Rollläden in einem Mietshaus ist unter Nachbarn gegenseitig zu dulden. Auch wenn die Bedienung des Rollladens in der Nachtzeit erfolgt, so gehört dies zum Alltag und ist regelmäßig einer normalen und üblichen Wohnnutzung zuzurechnen. Lesen Sie dazu:
Mietwohnung - Geräusche durch Rollläden häufig ein Ärgernis


Redaktion


Hinweis

Durch Klick auf einen Tag erhalten Sie Inhalte zum Stichwort: