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Schaden an der Wohnung - Kurze Frist für Verjährung nach Rückgabe

Wird die Wohnung zurückgegeben, dann beginnt an diesem Tag die sechs-monatige Verjährung zu laufen.

Rückgabe der Wohnung - kurze Verjährungsfrist für Schäden

Wird eine Wohnung zurückgegeben, dann muss der Vermieter zügig prüfen, ob an der Wohnung ein Schaden besteht, den er vom Mieter ersetzt haben möchte. 

Hat er innerhalb dieser Zeit nicht etwaige Ansprüche bei Gericht eingeklagt, kann sich der Mieter, die Mieterin auf Verjährung berufen.

Verjährungsfrist beginnt mit Rückgabe der Wohnung, nicht mit dem Ende des Mietvertrags

Egal ob die Wohnung schon vor dem Ende des Mietvertrags oder erst nach Ablauf der Kündigungsfrist zurückgegeben wird: 

Für den Beginn der kurzen Verjährung kommt es nur darauf an, wann die Wohnung an den Vermieter zurückgegeben wurde, so dass der Vermieter die Möglichkeit hat, den Zustand der Wohnung zu prüfen.

Urteil - Unkenntnis der neuen Anschrift des Mieters ändert an Verjährungsfrist nichts

Ein Vermieter hatte erst nach Ablauf der sechs-Monats-Frist Klage wegen angeblicher Schäden eingereicht. Er argumentierte, er habe erst die neue Anschrift des Mieters ermitteln müssen.

  • Das Landgericht Bielefeld entschied in einem Urteil vom 30.06.2014 (Az. 22 S 100/14):
    Es kommt nicht darauf an, ob der Mieter seine neue Anschrift mitgeteilt hat oder nicht. Das Gesetz verlangt, dass Mietverhältnisse zügig abgewickelt werden, eine Verlängerung der Verjährungsfrist ist grundsätzlich ausgeschlossen.
Hinweis

Wenn der Mieter eine falsche Anschrift angibt, kann das auch anders gesehen werden.



Redaktion

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