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Wenn Schmutz vom Nachbarn auf Balkon, Terrasse fällt

Wenn vom Nachbar Schmutz (z.B.: Grillasche, Zigarettenkippen, Pflanzenreste, Krümel, Haare usw.) auf Ihren Balkon oder die Terrasse fällt, dann ist das ärgerlich und schränkt die Nutzung der Wohnung ein.

Ausschütteln von Teppichen, Tischdecken, Bettlaken vom Balkon, Fenster

Wer Decken usw. ausschüttelt, der achtet nicht darauf, dass darin enthaltener Schmutz auf darunterliegende Flächen fällt, oder durch ein offenes Fenster in die Wohnung vom Nachbarn fliegen kann.

Zu bedenken ist, dass Störungen recht unangenehm sein können. Z.B.: Man sitzt gerade beim Frühstück auf dem Balkon oder zum Trocknen aufgestellte frisch gewaschene Wäsche wird verschmutzt. 

Nachbar verschmutzt Balkon - zunächst mit dem Nachbarn sprechen

Bevor man den Vermieter informiert: Als Betroffener kann ein freundliches Gespräch mit dem Nachbarn helfen. Bitten Sie ihn um Rücksicht. Wenn die Belästigung nicht aufhört, sollten Sie ihrem Vermieter schreiben und ggf. auf die Hausordnung hinweisen, denn dort kann geregelt sein: "Teppiche, Vorleger, Matten u.ä. dürfen nicht vom Balkon oder Fenster ausgeklopft oder ausgeschüttelt werden." 

Auch wenn der Mietvertrag keine Regelung enthält, so können Sie trotzdem den Vermieter auffordern, dafür zu sorgen, dass das Verhalten des Nachbarn aufhört. Sie können gleich (oder in einem späteren Schreiben) eine Frist z.B. von 14 Tagen für die Beseitigung der Störung setzen, eine Mietminderung ankündigen und mitteilen, dass Sie die Miete unter Vorbehalt zahlen.

Hinweis

Nur bei einer wesentlichen Störung können Sie die Miete mindern.

Die Minderung ist meist nicht hoch, ca. 2 - 5 Prozent. Es kommt aber immer auf den Grad der Belästigung an. Um diese nachzuweisen, sollten Sie in einem Protokoll notieren, wie oft, wann und durch was Verschmutzungen vorkommen, ggf. auch Zeugen haben und Fotos machen.

Decken ausschütteln kann auch einer normalen Nutzung der Wohnung entsprechen

Gerichtlich wurde schon entschieden, dass ein Ausschütteln von Decken etc. einer normalen Wohnnutzung entsprechen kann und hingenommen werden muss, wenn andere dadurch nur unwesentlich gestört werden.


Redaktion

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