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Zustellung eines Schreibens - Wie sicher ist der einfache Brief?

Der Absender hat immer das Risiko, im Ernstfall zu beweisen, dass ein einfacher Brief den Empfänger erreicht hat.

Empfänger sagt, dass er den Brief nicht bekommen hat - Beweis für Übersenduung des Briefes

Es kommt vor, dass der Zugang eines Briefes vom Empfänger einfach bestritten wird:

"Den Brief habe ich nicht erhalten..."

- dann hat der Absender das Nachsehen, weil oftmals ein Zugangsbeweis vom Absender nicht erbracht werden kann.

Zeitpunkt der Zustellung - der einfache Brief bietet keinen Beweis über Datum der Zustellung

Kommt es darauf an, dass ein Brief rechtzeitig den Empfänger erreicht, dann besteht durch Versand eines Schreibens mit einfachem Brief immer ein Risiko, z.B. wenn man als Mieter die Wohnung kündigt etc.
Zeitpunkt der Zustellung von Briefen - Nachweis des Zugangs wichtig 

Zugang des einfachen Briefes beweisen - Empfänger reagiert auf den Inhalt des Schreibens

Der Zugangsnachweis ist in vielen Fällen sehr wichtig. Bestreitet der Empfänger, dass er den Brief erhalten hat, dann kann der Absender z.B. Fristen nicht einhalten, oder nicht den Beweis führen, dass der Empfänger in Verzug gesetzt wurde.

  • Nur wenn der Empfänger, also der Vermieter oder die Hausverwaltung, konkret auf den Inhalt eines Briefes antwortet, dann kann ein Zugangsnachweis erbracht sein.
Hinweis


Aber auch dieser Zugangsnachweis (Reaktion auf ein Schreiben) ist unsicher, denn der Empfänger könnte auf andere Art und Weise Kenntnis von im Schreiben enthaltenen Sachverhalten bekommen haben.

Einfacher Brief kann auf dem Weg der Zustellung verloren gehen

Auch das allgemeine Risiko, dass ein normaler Brief auf dem Weg zum Empfänger verloren gehen kann, muss man als Absender bedenken:

  • Dieses Risiko hat immer der Absender zu tragen.  
  • Die Beurteilung der Rechtssicherheit, Versand eines einfachen Briefes: Sehr gering



Redaktion


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