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Wohnberechtigungsschein - Tabelle Einkommensgrenze

Die Einkommensgrenzen, die für den Erhalt eines Wohnberechtigungsscheins maßgeblich sind, sind in verschiedenen Bundesländern und Städten unterschiedlich geregelt. Fragen Sie daher immer, wie die Einkommensgrenzen in Ihrer Gemeinde geregelt sind.

Der Wohnberechtigungsschein soll ermöglichen, dass Haushalte mit nicht hohem Einkommen eine Wohnung beziehen können, die mit öffentlichen Geldern finanziert worden ist. 

Einkommensgrenzen legen fest, bis zu welchem Haushaltseinkommen ein Anspruch auf Wohnberechtigungsschein besteht. Die Höhe des maßgeblichen Haushaltseinkommens ist nicht einfach zu ermitteln. Mehr erfahren Sie hier.

Wohnberechtigungsschein - unterschiedliche Einkommensgrenze in den Ländern und Städten

Es gibt einen allgemeinen vom Bund festgelegten Wert für die Einkommensgrenze. Weil dieser Wert nur selten angepasst wird, außerdem die wirtschaftlichen Verhältnisse in den Bundesländern, Städten und Gemeinden unterschiedlich sind, haben Bundesländer höhere Einkommensgrenzen festgelegt. 

Es gibt auch Sonderregelungen in den Ländern und Gemeinden für Familien mit Kindern oder andere Bevölkerungsgruppen. 

Wohnberechtigungsschein - Beispiele für Einkommensgrenzen in den Bundesländern  

Haushaltseinkommen - Sonder- und Ausnahmeregelungen - Angaben in Euro - 

Tabelle Stand Januar 2017

Beispiele:

 Haushalt:

 1 Person

 2 Personen

 3 Personen

 jede weitere
Person

 je Kind
zusätzlich

 Bundesgesetz

 12.000

 18.000

 22.600

 4.100

   500

 Berlin

 16.800

 25.200

 30.940

 5.740

   700

 Hamburg*

 12.000

 18.000

 23.100

 4.100

 1.000

 Nordrhein-
 Westfalen

 18.430

 22.210

 27.310

 5.100

   660

 Rheinland-
 Pfalz

 15.000

 21.500

 26.500

 5.000

 1.000

 Schleswig-
 Holstein

 19.400

 26.600

 31.000

 Sonder-

 regelung

 Sonder-
 regelung

 Stuttgart**

 21.730

 28.885

 37.270

 5.740

   700

 Thüringen

 14.400

 21.600

 26.600

 5.000

 1.000


 *

 pauschale Erhöhung der angegebenen Einkommensgrenzen um plus 30 Prozent

 **

 Im städtischen Programm "Mietwohnungen für mittlere Einkommensbezieher" gelten
 um 90 % erhöhte Einkommensgrenzen

Hinweis

Ob Ihr Einkommen diese Einkommensgrenze überschreitet oder nicht, können Sie nicht einfach feststellen, in dem Sie Ihre Lohnabrechnung daneben halten. Bei der Einkommensberechnung gibt es viele Freibeträge und Pauschalen, die vom Bruttojahreseinkommen abgezogen werden. Lesen Sie dazu: Feststellung der Einkommensgrenze


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