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Wohnberechtigungsschein, WBS - was ist das?

Bestimmte Wohnungen dürfen nur an Menschen mit einem Wohnberechtigungsschein - auch WBS genannt - vergeben werden.

Es gibt Wohnungen, die mit Geld aus öffentlichen Kassen errichtet worden sind, also mit öffentlichen Mitteln neu gebaut oder zu Wohnraum umgebaut wurden.

Auch für andere Wohnungen kann festgelegt sein, dass sie nur an WBS-Inhaber vermietet werden dürfen, z.B. wenn sie mit öffentlichen Geldern modernisiert worden sind, oder die Gemeinde ein Belegungsrecht erworben hat.

Wohnberechtigungsschein für Personen, Haushalte mit nicht sehr hohem Einkommen

Solche Wohnungen sollen für Menschen zur Verfügung stehen, die sich nicht so einfach selbst mit Wohnraum versorgen können, vor allem Haushalte mit nicht sehr hohem Einkommen. Wenn Sie und Ihr Haushalt zu dem Personenkreis gehören, wird das durch eine amtliche Bestätigung, den Wohnberechtigungsschein bescheinigt, der dann dem jeweiligen Vermieter vorgelegt wird.

Wohnberechtigungsschein beim Wohnungsamt der Stadt, Gemeinde beantragen

Sie können beim Wohnungsamt der Gemeinde einen Wohnberechtigungsschein beantragen. Es wird dann von der Behörde vor allem geprüft, ob die Einkommensgrenzen eingehalten sind (diese sind in den Bundesländern unterschiedlich! - Wohnberechtigungsschein - Tabelle Einkommensgrenzen ), und wie viele Personen zu dem Haushalt gehören, der eine Wohnung sucht, wie groß also die Wohnung sein darf.

Hinweis

Der Vermieter muss sich den Wohnberechtigungsschein schon vor dem Abschluss des Mietvertrages vorlegen lassen, Sie müssen ihn also zu diesem Zeitpunkt schon in der Hand haben. Stellen Sie daher rechtzeitig einen entsprechenden Antrag!

Wenn Sie in einer Gemeinde Wohnung suchen, fragen Sie bei der Gemeindeverwaltung nach, wo es Wohnungen für Haushalte mit Wohnberechtigungsschein gibt.

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