Logo

Hausfrieden - auch im Verhalten gegenüber dem Vermieter wahren

Gegenüber dem Vermieter und der Verwaltung sollten Sie kein beleidigendes Verhalten zeigen, vor allem nicht in der Öffentlichkeit, denn Mieter haben eine Hausfriedenspflicht.

Kritik am Vermieter ist möglich, aber keine Beleidigung - Hausfriedenspflicht des Mieters

Keineswegs müssen Sie als Mieter auf Kritik gegenüber dem Vermieter oder der Verwaltung verzichten. Wenn Sie aber in die Öffentlichkeit gehen oder sich in der Öffentlichkeit äußern, sollten Sie vorher sehr sorgfältig prüfen, wie weit Ihre Kritik gehen darf, ohne als Beleidigung verstanden zu werden. 

Hinweis


Kommt es zu Übergriffen des Vermieters oder Verwalters, dann fällt es oft sehr schwer, darauf maßvoll zu reagieren.
Aber bedenken Sie: Es ist sehr unwahrscheinlich, dass Sie einen Vermieter oder Verwalter, der sich massiv falsch verhält, durch wütende Schreiben zum Umdenken bringen: 
Auch kein Richter liest gern hasserfüllte, beleidigende Briefe. 

Durch massives Fehlverhalten des Vermieters nicht zu Beleidigungen provozieren lassen

Auch wenn Sie ein Vermieter drangsaliert, sehr ärgert, z.B. das Wasser oder die Heizung einfach abstellt: 

  • Ihre Kritik sollte im Kern immer sachlich bleiben. Manchmal lohnt es sich, einen Brief / eine Mail vor dem Absenden einen Tag liegen zu lassen, und dann noch einmal durchzulesen, zu korrigieren.
  • Viel wichtiger als der Versuch, den Vermieter oder Verwalter mit heftigen Vorwürfen zu überziehen,  ist es, die richtigen rechtlichen Schritte einzuleiten - das ist im Ergebnis weit wirksamer.

Hinweis


Nehmen Sie frühzeitig anwaltlichen Rat in Anspruch, vor allem bevor Sie mit Kritik über Ihren Vermieter an die Öffentlichkeit, zum Beispiel in soziale Netzwerke, gehen.  



Hinweis

Durch Klick auf einen Tag erhalten Sie Inhalte zum Stichwort: