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Unfall auf Schnee, Eis - Ansprüche gegen Vermieter, Versicherungen

Wer sich als Mieterin oder Mieter bei einem Glätteunfall vor der eigenen Haustür verletzt, hat u. U. Ansprüche auf Schadensersatz und/oder Schmerzensgeld gegen den eigenen Vermieter. Voraussetzung dafür ist, dass der Vermieter seine Verkehrssicherungspflicht verletzt hat und nicht ausreichend gegen Schnee und Glätte vorgegangen ist.

Bei Schnee und Eis gestürzt - Ansprüche gegen den Vermieter

In vielen Fällen verweisen Vermieter geschädigte Mieter darauf, dass diese ihre Ansprüche direkt bei der Haftpflichtversicherung des Vermieters anmelden sollen.

Glätteunfall - Ansprüche gegen Versicherungen

Falls Sie eine private Unfallversicherung abgeschlossen haben, sollte der Unfall dort umgehend gemeldet werden.

  • Die private Unfallversicherung leistet nur dann, wenn eine dauerhafte gesundheitliche Beeinträchtigung (= Invalidität) eingetreten ist, und zwar innerhalb eines im Versicherungsvertrag geregelten Zeitraums (meistens 12 Monate nach dem Unfall).
  • Sorgen Sie dafür, dass die ärztliche Feststellung der Invalidität so schnell wie möglich erfolgt. Hierfür müssen Fristen beachtet werden!
  • Auch für die Geltendmachung Ihrer Ansprüche gegenüber der Versicherung sind Fristen einzuhalten (diese sind im Versicherungsvertrag geregelt, oft 12 bis 15 Monate nach dem Unfall).
  • Falls der Unfall auf dem Weg zur Arbeit oder von der Arbeit nach Hause geschehen ist, kommen Ansprüche gegen die Berufsgenossenschaft in Betracht (Wegeunfall).
Ines Janning, Rechtsanwältin
10961 Berlin
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