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Vermieter muss eine Mietminderung nicht genehmigen

Viele Mieter glauben, dass der Vermieter eine Mietminderung  "genehmigen" muss. 

Diese Annahme ist falsch. 

Wesentliche Schäden, Mängel, wie Schimmel, undichte Fenster, feuchte Wände, nicht ausgeführte Reparaturen und Instandsetzungen, Lärm (durch Baumaßnahmen) usw., für die der Vermieter zu vertreten hat, berechtigen den Mieter zu einer Mietminderung.

Voraussetzung für Mietminderung - Vermieter über Mangel informieren

Voraussetzung ist, dass der Mieter seinen Vermieter über Mängel informiert. 

Bis zur Beseitigung des Mangels kann die Miete gekürzt werden.

Wie hoch darf eine Mietminderung sein?

Immer schwierig ist: Wie hoch kann die Mietminderung sein? 

  • Wesentlich bei der Beurteilung dieser Frage: Wie stark ist der Gebrauch der Wohnung beeinträchtigt, um wie viel kann entsprechend die Miete gemindert werden?

Mietminderungstabellen geben nur ungefähre Anhaltspunkte zur Höhe der Minderung

Verlassen Sie sich dabei nicht auf Mietminderungstabellen. 

Diese geben oft eine Bandbreite an, die nicht unbedingt hilfreich ist, denn die Höhe einer möglichen Minderung orientiert sich immer am konkreten Einzelfall.

Sind Sie sich unsicher, dann lassen Sie sich zur Höhe einer Mietminderung fachlich beraten. Wie Sie eine Mietminderung gegenüber dem Vermieter ankündigen und beachten müssen, dies können Sie hier im Portal nachlesen:

Mietminderung - Wie die Miete mindern, kürzen, einbehalten?

  • Nehmen Sie unbedingt fachliche Beratung in Anspruch, wenn Sie Mietminderungsbeträge einbehalten wollen, die eine Monatsmiete erreichen oder überschreiten!
  • Besser ist es immer, die Miete unter Vorbehalt zu zahlen, und später eine berechtigte Mietminderung beim Vermieter geltend zu machen:

Mietminderung - wie zuviel bezahlte Miete zurück bekommen?



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