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Todesfall - Familienangehöriger will Mietvertrag der Wohnung

Hat ein Mieter mit Familienangehörigen zusammen in der Wohnung gelebt, und verstirbt der Mieter, so können die Hinterbliebenen unter Umständen trotzdem in der Wohnung wohnen bleiben.

Als Familienangehöriger bei Tod des Mieters wohnen bleiben, Wohnung übernehmen?

Voraussetzung ist, dass Familienangehörige mit dem verstorbenen Mieter einen gemeinsamen Haushalt geführt haben.

Das Gesetz stellt hier eine Rangfolge auf:

  • Ist der überlebende Ehegatte oder Lebenspartner des verstorbenen Mieters, so kann dieser das Mietverhältnis auch gegen den Willen des Vermieters fortsetzen, wenn mit dem Mieter der Überlebende einen gemeinsamen Haushalt geführt hat.

Kind eines verstorbenen Mieters kann in den Mietvertrag eintreten, diesen übernehmen

  • Lebt ein Kind des Mieters mit in der Wohnung, und tritt kein Lebenspartner oder Ehegatte des verstorbenen Mieters in den Mietvertrag ein, so kann das Kind das Mietverhältnis fortsetzen. 
  • Das Kind ist hierbei besonders privilegiert, denn:
    Es ist nicht Voraussetzung, dass das Kind auch mit dem Elternteil einen gemeinsamen Haushalt geführt hat, sondern hier lässt das Gesetz es genügen, dass das Kind im gemeinsamen Haushalt gelebt hat.
Hinweis


Auch wenn das (erwachsene) Kind mit dem Elternteil einen Untermietvertrag geschlossen hat, wird es nicht behandelt wie ein sonstiger Untermieter:
Tod des Hauptmieters - Was wird aus Untermieter, Untermietvertrag? 

  • Es bleibt dabei, dass das Leben im gemeinsamen Haushalt reicht, damit das Kind den Vertrag fortsetzen kann.

Redaktion


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