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Post vom Gerichtsvollzieher bekommen? Vorsicht geboten!

Es ist klar: Wenn Sie Post vom Gerichtsvollzieher bekommen, ist die Lage sehr ernst. Sie müssen dann vorsichtig sein!

Wenn der Gerichtsvollzieher eine Zwangsvollstreckung ankündigt

Ist eine Zwangsvollstreckung im Schreiben angekündigt, dann bedeutet das, dass schon mindestens ein Gericht gegen Sie entschieden hat, jedenfalls ein vollstreckbares Urteil, möglicherweise sogar ein rechtskräftiges Urteil gegen Sie vorliegt.

Vermieter können auch normale, wichtige Briefe vom Gerichtsvollzieher zustellen lassen

Wenn es (noch) nicht um eine Zwangsvollstreckung geht, sondern lediglich ein Brief per Gerichtsvollzieher zugestellt wird, dann bedeutet das, dass die Gegenseite unbedingt nachweisen will, dass Sie diesen Brief erhalten haben, und auch wann genau Sie ihn erhalten haben.

Wenn Sie oder ein Angehöriger zu Hause sind, wird auf dem Briefumschlag vermerkt, wann Ihnen der Umschlag übergeben wurde.

Ist niemand anzutreffen, dann wird eine Benachrichtigung in Ihren Briefkasten geworfen.

Hinweis


Zustellung mit Gerichtsvollzieher - Schreiben ist mit Benachrichtigung im Briefkasten erfolgt

  • Wird ein Schriftstück per Gerichtsvollzieher übersandt, dann gilt dieses schon dann als zugestellt, wenn in Ihren Briefkasten die Benachrichtigung über diese Zustellung eingelegt wird. Das heißt, von diesem Zeitpunkt an laufen etwaige Fristen! 

Sie sollten daher bei Erhalt eines Schriftstücks oder einer solchen Benachrichtigung vom Gerichtsvollzieher sofort mit dem Schreiben einen Rechtsanwalt aufsuchen und prüfen lassen, was zu tun ist.


Lesetipp

Auch Sie können, wenn das Vertrauen zu Ihrem Vermieter gestört ist, der Vermieter sich als unzuverlässig erwiesen hat, wichtige Schreiben durch den Gerichtsvollzieher übersenden, zustellen lassen.



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