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Ruhestörung - Lärm durch Trampeln, laute Schritte

Wenn Sie sich durch "Trampeln", laute Schritte gestört fühlen, dann kann das mit der Bauweise des Hauses zusammenhängen. Häuser können gemäß ihres Baualters besonders hellhörig sein. Auch wenn Sie die Schritte erst nach Einzug eines neuen Mieters hören, kann das so sein - vielleicht war der vorige Nachbar besonders rücksichtsvoll oder hatte Teppich auf dem Boden.

Trittgeräusche durch Laminatboden, Parkettboden - Lärmbelästigung, Ruhestörung?

Auf einem Laminatboden, auch auf einem Parkettboden, kann es zu Trittgeräuschen kommen, die in der darunter liegenden Wohnung zu hören sind.

  • Ob dadurch dann eine Lärmbelästigung gegeben sein kann, das ist vom jeweiligen Einzelfall abhängig.

Versuchen Sie zunächst mit Ihrem Nachbarn zu sprechen, bitten Sie um Rücksicht. Hilft das nicht, so sollten Sie den Vermieter über den Mangel informieren, eine Frist zur Beseitigung der Störung setzen.

Ist Lärm durch Schritte aus der Nachbarwohnung eine Ruhestörung?

Im Streitfall muss bewiesen werden, dass Störungen nicht zumutbar sind, die Nutzung Ihrer Wohnung eingeschränkt ist. Ein Lärmprotokoll:

Mustervorlage Lärmprotokoll - Störungen als Mieter nachweisen

auch Zeugen, sind nützlich, um wiederholte Störungen zu dokumentieren. 

Wenn Sie eine Mietminderung durchführen möchten: Kürzen Sie die Miete nicht einfach, sondern zahlen Sie die Miete unter Vorbehalt. Stellt sich heraus, dass eine Mietminderung berechtigt ist, so können Sie die Ihnen zustehende Mietminderung später geltend machen

Lärm durch Nachbarn - Was man so hört, das kann am Baualter des Hauses liegen

Ein Gebäude, das in den 50er Jahren gebaut wurde, ist deutlich hellhöriger, als ein Haus, das in den 90ern gebaut wurde. Geräusche, auch Musik aus der Nachbarwohnung, können im direkten Zusammenhang mit dem Alter und der Bauweise eines Hauses stehen.

Hinweis


Ein Streit über Lärmbelästigung kann teuer werden! In einem gerichtlichen Beweisverfahren wird in der Regel ein Gutachter beauftragt. 

Würde sich herausstellen, dass der Lärm hinzunehmen ist, z.B weil der Vermieter nur einen Schallschutz zu gewährleisten hat, der zum Zeitpunkt der Errichtung des Hauses üblich war, dann verliert man den Prozess, hat die hohen Kosten zu tragen.


Redaktion


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