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Widerklage im Mietrecht

Die Widerklage ist eine allgemeine Prozessart, die manchmal auch im Mietrecht sinnvoll ist.

Was ist eine Widerklage?

Wenn Ihr Vermieter Sie vor dem Amtsgericht verklagt, zum Beispiel mit einer Klage auf R├Ąumung Ihrer Wohnung (nach vorangegangener K├╝ndigung), dann k├Ânnen Sie in diesem Gerichtsverfahren eine Widerklage erheben.

  • Damit sind Sie in umgekehrter Rolle ebenfalls Kl├Ąger(in) - n├Ąmlich Widerkl├Ąger(in) -, Ihr Vermieter ist Widerbeklagter.

Widerklage gegen Vermieter in einem Gerichtsverfahren

Nachfolgend ein Beispiel:

Beispiel

Der behauptete K├╝ndigungsgrund, z.B. der Vermieter klagt auf R├Ąumung der Wohnung wegen einer unzul├Ąssigen Untervermietung, dann kann mit der Widerklage verlangt werden, dass der Vermieter die Untervermietung erlauben muss.

Der R├Ąumungsklage setzen Sie damit entgegen, dass Sie Anspruch auf Untervermietung an eine bestimmte Person haben.

Wer entscheidet ├╝ber die Widerklage?

Dieselbe Richterin / derselbe Richter entscheidet dann sowohl  ├╝ber die Klage als auch ├╝ber die Widerklage. Sie nutzen auf diese Weise einen Prozess, der gegen Sie gef├╝hrt wird, zur Kl├Ąrung einer Frage, die in gleichen Zusammenhang geh├Ârt.

Wann macht eine Widerklage Sinn?

Sie k├Ânnen also durch eine Widerklage auch andere offene Fragen aus dem Mietverh├Ąltnis kl├Ąren lassen. Ob das taktisch klug und inhaltlich sinnvoll ist, ist eine Frage, die eine Anw├Ąltin / ein Anwalt mit Erfahrung im Mietrecht und mit Prozessf├╝hrung entscheiden sollte.



Redaktion


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