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Schäden in der Mietwohnung beseitigen - keine Schönheitsreparatur

Wird Ihre Mietwohnung beschädigt - etwa durch einen Wasserschaden oder Brandschaden, dann sind die dadurch notwendigen Renovierungsarbeiten keine Schönheitsreparaturen.

Hinweis

Die Beseitigung dieser Schäden ist immer die Aufgabe des Vermieters, gleichgültig wer den Schaden verursacht hat, was die Schadensursache ist.

Vom Dach ist Regenwasser in die Wohnung gelaufen - Schadensbeseitigung

Es können leicht Ereignisse von Außen zu Schäden in der Wohnung führen: Z.B., vom Dach oder von der oberhalb liegenden Wohnung tritt Wasser in die Wohnung, durch einen Brand im Haus Wände werden Wände und Einrichtung verrußt, durch Setzung des Gebäudes entstehen Risse in den Wänden.

Die Beseitigung von Schäden gehört nicht zu den Schönheitsreparaturen

In solchen Fällen müssen Renovierungsarbeiten ausgeführt werden. Manche Vermieter sagen dann, es handle sich teilweise um Schönheitsreparaturen, die daher der Mieter zu machen habe. 

  • Das ist unrechtmäßig. Der Vermieter ist verpflichtet, eingetretene Schäden vollständig zu beseitigen, und zwar sowohl die Beschädigungen eines Untergrundes (z.B. Putz etc.) als auch an Oberflächen (Tapeten, Wandverkleidung etc.). 
  • Das gilt auch dann, wenn ein Schaden in Ihrer Wohnung entstanden ist, also wenn in Ihrer Wohnung Wasser ausgetreten ist.

Anders kann es sein, wenn Sie selbst den Schaden grob fahrlässig oder gar vorsätzlich verursacht haben. Dann kann die Beseitigung von Schäden in den Verantwortungsbereich des Mieters fallen.

 


Redaktion


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