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Kündigung Einliegerwohnung im Zweifamilienhaus durch Vermieter

Vermieter können in aller Regel einen Mietvertrag für eine Wohnung nur dann kündigen, wenn ein berechtigtes Interesse an der Beendigung des Mietverhältnisses besteht.

- eine Ausnahme ist die Einliegerwohnung bzw. wenn es sich um ein Zweifamilienhaus handelt, in dem Mieter und Vermieter gemeinsam in Wohnungen leben.

Einliegerwohnung - es besteht eingeschränkter Kündigungsschutz für Mieter

Bei einer Einliegerwohnung - so wird die Wohnung des Mieters in einem Zweifamilienhaus bezeichnet, wenn die andere Wohnung vom Vermieter selbst bewohnt wird - gilt dieser Grundsatz ausnahmsweise nicht,

  • es besteht nur eingeschränkter Kündigungsschutz für MIeter.

Bedeutung des eingeschränkten Kündigungsschutzes für Wohnung im Zweifamilienhaus?

Der Vermieter kann in einem solchen Fall, auch ohne Angabe von Gründen - also ohne ein berechtigtes Interesse wie z.B. Eigenbedarf, - die Wohnung kündigen.

  • Er muss dann ausdrücklich erklären, dass er seine Kündigung auf den § 573a BGB stützt, also nicht auf ein berechtigtes Interesse.
  • In diesem Fall verlängert sich die eigentlich zwischen den Parteien geltende Kündigungsfrist um drei Monate.

Einliegerwohnung - Kündigung durch Vermieter wegen eines berechtigten Interesses

Kündigung einer Einliegerwohnung durch Vermieter - Widerspruch aus sozialen Gründen

Auch bei der Kündigung einer Einliegerwohnung können Sie als Mieter / Mieterin einen Widerspruch nach der Sozialklausel einlegen, wenn Sie Härtegründe geltend machen können.
Sozialklausel - Kündigung Mietvertrag, Widerspruch soziale Gründe 

Dirk Beckmann, Rechtsanwalt
10557 Berlin
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