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Mahnbescheid beantragen - Einleitung gerichtliches Mahnverfahren

Ein gerichtliches Mahnverfahren kann derjenige einleiten bzw. beantragen, der meint bzw. sicher ist, gegen eine andere Person eine finanzielle Forderung zu haben - Vermieter und Mieter können dieses Verfahren nutzen.

Mahnbescheid beantragen - Vermieter zahlt die Kaution am Mietvertragsende nicht zurück

Beispielsweise kann das ein Mieter gegenüber dem Vermieter tun, der nach Ende des Mietverhältnisses seine Kaution vom Vermieter nicht zurückbekommt.

Vermieter beantragt Mahnbescheid wegen Mietschulden, Betriebskostenforderung

Ein Vermieter, der Mietrückstände, Mietschulden vom Mieter eintreiben will greift häufig zum Mittel des Mahnbescheids.
Auch wegen nicht gezahlten Forderungen aus Betriebskostennachzahlungen werden Mahnbescheide vom Vermieter beantragt.

Einleitung eines gerichtlichen Mahnverfahrens - Mahnbescheid soll vom Gericht erlassen werden

Es handelt sich um ein automatisiertes schriftliches Verfahren, wofür ein bestimmtes gesetzlich vorgeschriebenes Formular benutzt werden muss (der Antrag auf Mahnbescheid).

Im Formular muss u.a. der Betrag angegeben werden, den man verlangt, und schlagwortartig der Grund für die Forderung. Dann wird der Antrag beim Gericht eingereicht.

Beantragung eines Mahnbescheid - Gericht prüft nicht, ob der Anspruch besteht

  • Sind alle Formalien erfüllt, dann erlässt das Gericht den beantragten Mahnbescheid.
  • Das Gericht prüft im Rahmen der Beantragung nicht, ob die geltend gemachte Forderung tatsächlich besteht.
  • Das bleibt zunächst dem Empfänger überlassen, dem das Gericht den Mahnbescheid zustellt.
Hinweis


Der Empfänger des Mahnbescheids erkennt nach Prüfung die Forderung an:
Mahnbescheid - Forderung anerkennen, bezahlen

    Mahnbescheid - gerichtliche Prüfung der Forderung erfolgt nach Widerspruch

    Der Widerspruch muss spätestens zwei Wochen, nachdem der Mahnbescheid zugestellt worden ist, beim Gericht eingelegt sein: 
    Mahnbescheid - Der Forderung des Vermieters widersprechen.

    Mahnbescheid wird nicht anerkannt, es erfolgt auch kein Widerspruch


    Redaktion


    Hinweis

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