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Die Räumungsvereinbarung im Mietrecht

Eine Räumungsvereinbarung kann Einzelheiten der Rückgabe der Wohnung regeln und für Mieter sinnvoll sein.

  • Eine Räumungsvereinbarung kann geschlossen werden, wenn klar ist, dass Sie als Mieter die Vertragsbeendigung wollen oder akzeptieren, die Wohnung an den Vermieter zurückgegeben werden soll.
Hinweis


Auch wenn Sie mit der Beendigung des Vertrags nicht einverstanden sind, aber wenig Chancen sehen, sich durchzusetzen, kann es sinnvoll sein, eine Räumungsvereinbarung zu schließen.
Es kann dann zu Gunsten des ausziehenden Mieters vielleicht manches mit dem Vermieter geregelt werden.

Mietrechtliche, vertragliche Festlegungen in der Räumungsvereinbarung für eine Mietwohnung

Eine Räumungsvereinbarung kann regeln:

  • Den genauen Zeitpunkt der Rückgabe an den Vermieter,
  • Einzelheiten zur Renovierung bzw. Nichtdurchführung,
  • Wegnahme von Einbauten, Übernahme von Einbauten durch Vermieter
  • Umzugshilfe (Kostenzuschuss, bzw. Bezahlung vom Vermieter),
  • einen Mietverzicht des Vermieters,
  • dass die Kaution sofort herausgegeben wird, usw.
  • auch den Erhalt eines Betrags, eine generelle Entschädigung des Mieters für den Auszug,

Es kann auch vereinbart werden, dass der Vermieter eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung erteilt.

Hinweis


Eine Räumungsvereinbarung sollte schriftlich geschlossen werden.

Mieter sollten sich vorher ausführlich fachkundig beraten lassen.

Räumungsvereinbarung während Räumungsprozess als Vergleich schließen

  • Eine Räumungsvereinbarung kann auch während eines laufenden Räumungsprozesses geschlossen werden.
    Dann wird sie meist als Räumungsvergleich im Protokoll des Gerichts schriftlich festgehalten.
    Auch in einen Räumungsvergleich können weitere Regelungen (vorstehende Punkte) aufgenommen werden.  


Hinweis

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