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Mietprozess - Mit dem Vermieter sich vor Gericht streiten

Sie haben vielleicht noch nie mit einem Gericht zu tun gehabt, und sind froh darüber. Aber manchmal lässt sich ein Mietprozess doch nicht vermeiden und man muss sich mit dem Vermieter vor Gericht streiten.

Als Mieter einen Prozess führen - Grundregeln für den Umgang mit der Situation

  • Heben Sie den Umschlag, in dem Sie die Gerichtspost erhalten, auf. Darauf ist vermerkt, wann Ihnen der Brief zugestellt wurde. Von diesem Zeitpunkt an — nicht etwa erst, wenn Sie den Brief abholen oder lesen — rechnen die vom Gericht gesetzten Fristen.
  • Prüfen Sie genau, welche Frist Ihnen das Gericht gesetzt hat. Fristen des Gerichts müssen Sie, wenn irgend möglich, einhalten. Es kann sonst gegen Sie ein Versäumnisurteil ergehen.

Wurden Sie verklagt? Dann lassen Sie sich schnell fachlich beraten. Oft empfiehlt es sich, gleich zu einem auf das Mietrecht spezialisierten Rechtsanwalt zu gehen. Sie suchen einen fachkundigen Rechtsanwalt in Ihrer Nähe?

  • Nehmen Sie zur Beratung alle Unterlagen mit, auf die es ankommen kann, insbesondere auch den vollständigen Mietvertrag, und etwaige spätere Vertragsänderungen.
  • Falls Sie Prozesskostenhilfe in Anspruch nehmen wollen, sollten Sie auch Ihre Einkommensbelege, den Beleg über die letzte Mieterhöhung und Ihre letzten Kontoauszüge mitnehmen.
  • Informieren Sie Ihren Berater vollständig. Berater können Ihnen nur richtigen Rat geben, wenn sie vollständige und zutreffende Informationen haben.

Für einige weitere Informationen kommt es darauf an, ob Sie in der Angreiferposition sind oder in der Verteidigungsposition:

Das Wichtigste ist, dass Sie sich frühzeitig gut beraten lassen, denn Fehler, die man in einem Prozess macht, lassen sich manchmal nicht mehr reparieren.

 



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