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Wohnungsrückgabe - Schadenersatz wegen unnötiger Renovierung

Die kurze Verjährungsfrist von sechs Monaten ab Beendigung des Mietverhältnisses für Forderungen aus Renovierungen, Schönheitsreparaturen, gilt nicht nur für den Vermieter, sondern auch für manche Ansprüche des Mieters gegen den Vermieter, z.B. wenn vom Mieter für die Wohnungsrückgabe Renovierungen durchgeführt wurden, die er nicht hätte machen müssen.

  • Wurden Schönheitsreparaturen ausgeführt und war bzw. ist die Vereinbarung über die Ausführung von Schönheitsreparaturen unwirksam, so kann der Mieter seine Renovierungskosten vom Vermieter ersetzt verlangen.

Schadenersatz - Wenn Mieter Renovierungen machen, die der Vermieter machen muss

Renovierungskosten können Mieter auch zurückfordern, wenn im Rahmen der Rückgabe der Wohnung (Mietvertragsende) der Vermieter Renovierungsarbeiten gefordert hat, für die der Vermieter eindeutig zuständig ist, z.B. Fenster außen zu streichen.

Hinweis

Werden solche Schadenersatzansprüche nicht innerhalb der kurzen Verjährung vom Mieter geltend gemacht, und wird die Verjährung nicht wirksam unterbrochen, so hat auch der Mieter nach Ablauf der Verjährungsfrist keinen Anspruch mehr auf Kostenersatz bzw. Schadenersatz aus Renovierungen.

Es gibt weitere Ansprüche des Mieters, in denen die kurze Verjährung von sechs Monaten zu beachten ist:


Redaktion


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