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Mieterselbstauskunft - Angabe zur Höhe des Einkommens

Wurden in einer Selbstauskunft vom künftigen Mieter Fragen des Vermieters zur Einkommenssituation unwahr beantwortet, dann kann die nicht wahrheitsgemäße Beantwortung zum Problem werden.

Unwahre Angaben in der Mieterselbstauskunft für die Anmietung einer Wohnung

Was passiert, wenn der Vermieter herausfindet, dass Fragen falsch, nicht wahrheitsgemäß beantwortet wurden? 

  • Es ist möglich, dass der Vermieter den Mietvertragsabschluss wegen arglistiger Täuschung anfechten kann, und/oder sich bei einer Kündigung des Vertrages auf Falschangaben bezieht.
    Aber:
  • Nicht alle Fragen in einer Mieterselbstauskunft sind wahrheitsgemäß zu beantworten

    Mieterselbstauskunft - Lügen kann sinnvoll sein 

Mieterselbstauskunft - falsche Angaben des Mieters zu Fragen der Bonität, Einkommen

Sieht sich der Vermieter getäuscht, und hätte er bei wahrheitsgemäßer Beantwortung einer oder mehrerer wesentlicher Fragen zur Einkommenssituation (Bonität) die Wohnung nicht vermietet, dann kann dies ein Kündigungsgrund sein.

Tipp: Mieterselbstauskunft für Wohnung - zu beantwortende Fragen 

Mieterselbstsauskunft - Vermieter kündigt Mietvertrag der Wohnung wegen falscher Angaben

  • Das ist besonders gefährlich, wenn sich der Vermieter getäuscht sieht, weil z.B. wahrheitswidrige Angaben über die Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung gemacht wurden
    - Gerichte haben in solchen Fällen bestätigt, dass der Vermieter den Mietvertrag kündigen darf.

Falsche Angabe zur Höhe des Gehalts, Einkommens in der Mieterselbstauskunft

Wenn Sie schon in der Wohnung wohnen, und wurde die Miete regelmäßig vollständig und pünktlich bezahlt,

  • dann ist es nicht sehr wahrscheinlich, dass eine falsche Angabe zur Höhe der Einkünfte, eine Bedeutung erlangt, es deswegen zur Kündigung des Mietvertrags wegen falscher Angaben kommen kann.
Hinweis


Eine Sicherheit ist das aber nicht, dass die Kündigung der Wohnung wegen falscher Angaben zur Einkommenssituation von einem Gericht im Rahmen der Beurteilung des Einzelfalls nicht doch als zulässig bestätigt wird.



Redaktion


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