Logo

Aufkleber am Briefkasten, Wohnungstür, Türrahmen des Mieters

Mieter dürfen Aufkleber am Briefkasten, der Wohnungstür, auch am Türrahmen anbringen, wenn hierdurch keine Beschädigungen entstehen.

Immer ist darauf zu achten, dass durch Aufkleber der Hausfrieden nicht gestört wird, d.h. andere Mieter durch offensichtliche Meinungsäußerungen nicht beleidigt oder provoziert werden.

  • Ist dies aber der Fall, und der Nachbar besteht auf der Meinungsäußerung, dann können Sie verlangen, dass der Vermieter gegenüber seinem Mieter das Entfernen beleidigender oder provozierender Aufkleber durchsetzt. 

Aufkleber - Das Recht auf freie Meinungsäußerung hat Grenzen! 

Zum Beispiel müssen ausländerfeindliche Aufkleber weder vom Vermieter, noch von anderen Mietern geduldet werden, auch wenn der Briefkasten und die Wohnungseingangstür durch den Mieter mitgemietet sind. 

Dies gilt auch für Kleber mit Symbolen oder Parteiwerbung für extremistische Parteien.

Hinweis - Keine Werbung bitte! als Aufkleber am Briefkasten, an der Wohnungstür

panthermedia_759865_800x533

Aufkleber wie: Keine Werbung bitte, keine kostenlosen Zeitungen - sind völlig unbedenklich und dürfen angebracht werden.

Aufkleber an der Tür, Briefkasten dürfen keine Schäden verursachen

Immer müssen Sie darauf achten, dass durch Aufkleber keine Schäden beim Entfernen (z.B. Farbablösungen) verursacht werden, denn solche Schäden müssen Sie ordnungsgemäß beseitigen bzw. die Kosten für die Wiederherstellung des ordnungsgemäßen Zustands bezahlen.

Tipp


Wer die Flut kostenloser Zeitschriften und Werbung wirksamer unterbinden möchte, der muss sich an die werbende Firma wenden, und das Verteilen der Werbung untersagen. Hält sich das Unternehmen nicht an das Verbot, so kann ggf. ein Unterlassungsanspruch gerichtlich durchgesetzt werden. Das bezieht sich auch auf persönlich adressierte Werbung, die über die Postdienste zugestellt wird. Zunächst muss man gegenüber dem Absender ausdrücklich der Verwendung seiner Anschrift für Werbesendungen widersprechen. Hält sich das Unternehmen nicht daran, so kann der Unterlassungsanspruch geltend gemacht werden.


Redaktion


Hinweis

Durch Klick auf einen Tag erhalten Sie Inhalte zum Stichwort: