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Vermieter kann die Haltung gefährlicher Hunde verbieten

Was Sie als Mieter wissen sollten: 

Der Vermieter kann gegenüber dem Mieter eine Abmahnung aussprechen, und gleichzeitig seinen Mieter auffordern, das Tier aus der Wohnung zu entfernen, wenn dem Mieter keine ausdrückliche Erlaubnis für die Haltung eines gefährlichen Hundes vom Vermieter gegeben wurde.

Erlaubnis zur Tierhaltung zurücknehmen, wenn von dem Tier eine Gefährdung ausgeht

Selbst wenn eine Erlaubnis für die Haltung einer speziellen Hunderasse vom Vermieter erteilt worden sein sollte, 

  • so kann der Vermieter diese widerrufen, aufheben, wenn von dem Tier eine Gefährdung für andere Mieter ausgeht, Bedrohungssituationen entstanden sind. 

Hierzu muss der Vermieter eine angemessene Frist setzen. 

  • Je nachdem, ob das Tier bereits verhaltensauffällig, aggressiv war, kann die Frist relativ kurz bemessen sein, z.B. eine Woche. 

Erlaubnis zur Hundehaltung widerrufen ist für einen Kampfhund möglich

Auch wenn der Vermieter die Hundehaltung seinem Mieter erlaubt hat, er aber nicht wusste, dass es sich um einen Kampfhund handelt,  so darf der Vermieter die Erlaubnis widerrufen, die Haltung verbieten.

Hinweis


Wird ein gefährlicher Hund trotzdem weiterhin vom Mieter gehalten, so riskiert der Mieter, wenn er bereits eine Abmahnung erhalten hat, die fristlose Kündigung des Mietvertrages.



Redaktion


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